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Stasi Agenten - Trojanische Pferde für die geplante Machtergreifung West-Berlins?!....
„Vorwärts immer rückwärts nimmer“, sagte einmal Erich Honecker.
17 000 Ex-Stasi-Mitarbeiter arbeiten in Behörden....
Sie sendeten ihre Trojanischen Pferde aus und die Westdeutschen merkten es überhaupt nicht.
*Brandenburg - Herr Platzeck, warum regieren Sie mit dieser Stasi-Truppe?....
*21.01.2010
- Brandenburg - Bei Jubiläum wird Stasi-Zeit angerechnet....
NEUE RECHERCHEN - 21. Mai 2009 -
Ohnesorgs Todesschütze war ein Stasi-Spion.
Berlin - Im Fall des am 2. Juni 1967 bei einer
Demonstration in West-Berlin getöteten Studenten Benno Ohnesorg
kommt es zu einer überraschenden Wendung. Kriminalobermeister
Karl-Heinz Kurras, der Ohnesorg unter nie restlos geklärten
Umständen erschossen hatte und mangels Beweisen freigesprochen
wurde, war offenbar seit 1955 Spion der DDR-Staatssicherheit
(Stasi).
Außerdem sei er ab 1962 Mitglied der SED gewesen, steht in
einem Aufsatz der Autoren Helmut Müller-Enbergs und Cornelia Jabs,
über den das ZDF und die "Frankfurter Allgemeine Zeitung"
berichteten und der auch SPIEGEL ONLINE vorliegt.
Die Autoren des Textes, der am 28. Mai in der
Zeitschrift "Deutschlandarchiv" erscheinen soll, berufen
sich auf neu aufgefundene Dokumente aus der Birthler-Behörde. Die
insgesamt 17 Aktenbände seien "überwiegend vorbildlich"
geführt, nach dem Frühjahr 1967 jedoch "erkennbar
ausgedünnt". Ein Auftragsmord sei daher "schwierig
nachzuweisen", schlussfolgern Müller-Enbergs und Jabs, die
auch Mitarbeiter der Stasi-Unterlagenbehörde sind. Kurras' Motive
bleiben damit auch durch die neuen Recherchen vorerst unklar.
Mit dem Anführer des in
Schönfeld, Mark Brandenburg geboren Rudi Dutschke, hatte der Tod Ohnesorgs 1967 zu einer Radikalisierung der
westdeutschen Studentenbewegung geführt.
Der Tod Ohnesorgs war wie ein
Fanal für die späteren Studentenproteste, die sich über ganz
Westdeutschland ausbreiteten. Sie eskalierten schlagartig, erfassten
in kurzer Zeit fast alle Universitätsstädte. Die
Terror-Organisation RAF berief sich in ihrem Bekenntnis auf den 2.
Juni 1967. Bild: Rudi Dutschke - in
der Mitte mit dem Mikrofon - umgeben von Studenten im Jahr
1967, als die Studentenbewegung in Schwung kam.
Die „Bullen“ seien „Schweine“, sagte das
RAF-Gründungsmitglied Ulrike Meinhof 1970 im Nachrichtenmagazin „Der
Spiegel“. Auch die Terror-Organisation „Bewegung 2. Juni“
erinnerte mit ihrem Namen an den Tod Ohnesorgs und
presste unter anderem mit der Entführung des CDU-Politikers Peter
Lorenz gefangene Gesinnungsgenossen frei.
Gudrun Ensslin, der Gründerin der
„Roten Armee Fraktion“, wird eine pathetische, ja hysterische
Rede nach dem 2. Juni zugeschrieben: „Sie werden uns alle
umbringen – ihr wisst doch, mit was für Schweinen wir es zu tun
haben – das ist die Generation von Auschwitz, mit der wir es zu
tun haben – man kann mit Leuten, die Auschwitz gemacht haben,
nicht diskutieren. Die haben Waffen, und wir haben keine. Wir
müssen uns auch bewaffnen.“
Die DDR unternahm damals alles, um
den verhängnisvollen Todesschuss vom 2. Juni 1967 propagandistisch
als «Akt westdeutscher Polizeiwillkür« auszuschlachten. Die
Wagenkolonne mit Ohnesorgs Leichnam konnte auf dem Weg nach Hannover
ohne die üblichen Kontrollen auf der Autobahn-Transitstrecke durch
die DDR passieren.
Auf den Brücken entlang der Strecke
standen tausende Angehörige der «Freien
Deutschen Jugend« (FDJ) in ihren Blauhemden, um dem
Toten die Ehre zu erweisen.
Für den Politologen Wolfgang
Kraushaar vom Hamburger Institut für Sozialforschung hat hier die
Stasi in einem weiteren Fall «die westdeutsche Nachkriegsgeschichte
mitgeschrieben, das ist schon bizarr«. Er erinnert in diesem
Zusammenhang vor allem an den DDR-Spion im Kanzleramt, Günter
Guillaume, und an das gescheiterte Misstrauensvotum gegen Kanzler
Brandt 1972, «das er nicht überstanden hätte ohne tatkräftige
Mithilfe der Stasi«.
Die "radikale kleine
Minderheit" des Studentenprotestes wuchs sich zu einer
politischen Bewegung aus - bis hin zu den Bürgerbewegungen, aus
denen später die Partei der Grünen hervorging, aber auch die
Friedens-, Jugend-, Frauen- und Anti-Atomkraft-Bewegung der 70er und
80er Jahre. "Die 68er haben eigentlich am 2. Juni 1967
begonnen", meinen denn heute auch manche Autoren und
Publizisten, wenn sie über die gesellschaftspolitische Geschichte
der Bundesrepublik schreiben. Kein Zweifel: Der
tödliche Schuss aus der Waffe des Polizisten Karl-Heinz Kurras hat
den Weg in die Gewalt und den Terrorismus in Deutschland gefördert
wie kaum ein anderes Ereignis davor und danach. Wenn damals enthüllt worden wäre, dass der
Schütze für die Stasi gearbeitet hatte, wäre der Fall wohl in
einem ganz anderen Licht erschienen. Der Aufsatz zitiert auch eine Nachricht der Stasi,
die sie unmittelbar nach dem Schuss auf den Studenten an den
Kriminalbeamten Kurras funkte: "Material sofort vernichten.
Vorerst Arbeit einstellen. Betrachten Ereignis als sehr
bedauerlichen Unglücksfall." Kurras funkte zurück: "Zum
Teil verstanden - alles vernichtet - Treff bei Trude". Er
"benötige Geld für Anwalt". Im Juni, so schreiben die
Autoren, habe es geheißen, die Verbindung zu Kurras werde
"vorläufig abgebrochen" - aus "Gründen der
Sicherheit". Dienstag, 02. Juni 2009 -
Generalbundesanwalt - Teil der Kurras-Akte gesperrt - Bei dem Material, das damit nicht
mehr für die Öffentlichkeit zur Verfügung steht, handelt es sich
nach Informationen von FOCUS Online um Band 17 der Akte, in dem unter
anderem auch der Funkverkehr zwischen Karl-Heinz Kurras und der Stasi
protokolliert ist. Zur Begründung heißt es, die laufenden
Ermittlungen der Generalbundesanwaltschaft im Fall Kurras würden
durch eine Veröffentlichung gefährdet. Im März 1950 trat Kurras in den
Dienst der Berliner Polizei. 1955 dann die Wende. Kurras wollte in
die DDR übersiedeln. Er bewarb sich dort als Volkspolizist. Doch
seine Gesprächspartner in Ost-Berlin überzeugten ihn, lieber im
Westen zu bleiben – als nützlicher Spion. Am 26. April 1955
unterschrieb er seine Verpflichtungserklärung. Deckname: Otto Bohl!
1962 trat Kurras sogar in die SED ein (Mitgliedsbuch mit der Nr. 2
002 373, ausgestellt am 28. Juli 1964). Doch das blieb geheim,
schließlich arbeitete er seit 1965 für die Kriminalpolizei in
einer Sonderermittlungsgruppe. Kurras galt in Reihen der Stasi offenbar als sehr
zuverlässiger Mann. "Er war eine Spitzenquelle mit besonderen
Talenten", schreiben die beiden Autoren in ihrem Aufsatz. In
den Akten heiße es, Kurras sei bereit, "jeden Auftrag für das
MfS (Ministerium für Staatssicherheit, d.Red.)
durchzuführen". Er falle auf durch "Mut und Kühnheit, um
schwierige Aufgaben zu lösen und entwickelt die notwendige
Initiative... Er steht treu zur Deutschen Demokratischen Republik.“. Kurras erhielt 1955 für seine
Spionage 550 DM, im Jahr darauf 800, 1960 waren es 2310 DM, 1961
verdiente er 2200 DM, 1966 schon 4500 DM. In den ersten beiden
Monaten 1967 flossen 2000 DM, im Mai nochmals 1000 DM an ihn. Durch Kurras, schreiben Müller-Enbergs und
Jabs,
habe das MfS "bald eine umfangreiche Kenntnis über alle
Aktivitäten der West-Berliner Polizei gegen das Ministerium"
gehabt. Der Kriminalbeamte habe detaillierte Erkenntnisse über
"Mitarbeiter, Ausbildung, Arbeitsweise und
Personalveränderungen" gewonnen. "Er schlüsselte
Festnahmen von IM auf, berichtete von Überläufern, Quellen des
amerikanischen Geheimdienstes, Entführungsfällen", heißt es
im Text. Zusätzlich habe er Personendaten von
DDR-Flüchtlingen gesammelt, geplante Durchsuchungen bei
Spionage-Verdächtigen verraten und die Stasi über Fluchthelfer,
mögliche Fluchttunnel und unterirdische Schießanlagen der
Alliierten informiert. Seine Führungsoffiziere statteten Kurras
laut Stasi-Akten mit einem Satz Abhör-Mikrofonen aus, die er im
Dienstzimmer des Leiters der Berliner Kriminalinspektion Tiergarten
installieren sollte. In den Akten finden sich laut "Spiegel"
auch Protokolle von Kurztreffs, bei denen Kurras Büchsen mit Filmen
oder Nachschlüssel für Panzerschränke und Diensträume der
Polizei übergab. Kurras diente damit der DDR bei der
Vorbereitung zur Einnahme
von Westberlins! Die Stasi versuchte Kurras laut
"Spiegel" auch für sogenannte Romeo-Aufträge zu gewinnen
und setzte ihn auf die Mitarbeiterin eines Polizei-Abteilungsleiters
an. Der Stasi-Oberstleutnant
Werner Eiserbeck ließ sich am 29. November1989 einen
Aktenvorgang aus den Jahren 1987 und 1989 kommen, in dem der
Klarname des als "Otto Bohl" geführten Kurras
vermerkt war. Eiserbeck hatte damals angeordnet, den Vorgang
zu vernichten und so die Stasi-Vergangenheit des ehemaligen
West-Berliner Polizisten zu tilgen. Zu dieser Zeit war
Kurras schon aus dem West-Berliner Polizeidienst
ausgeschieden. Es müsse jetzt geprüft werden, ob die
DDR-Staatssicherheit auch eine Verurteilung des West-Berliner
Polizisten Karl-Heinz Kurras verhinderte, sagte der
Grünen-Politiker Hans-Christian Ströbele dem "Hamburger
Abendblatt". Der Politikprofessor Gerd Langguth
hält angesichts der neuen Informationen eine Prüfung auf einen
Stasi-Zusammenhang auch im Fall Rudi Dutschke für nötig. Nach Ansicht Langguths sollte die
Birthler-Behörde jetzt auch untersuchen, ob die Schüsse auf
Dutschke 1968 einen möglichen Stasi-Hintergrund hatten. Der 1961
aus der DDR nach West-Berlin übergesiedelte Studentenführer hatte
das Attentat schwer verletzt überlebt, starb aber 1979 an den
Spätfolgen. Kurras ist heute 81 Jahre alt und
erhält eine hohe Pension vom ehemaligen Klassenfeind "Bundesrepublik
Deutschland"!
"5000 Euro im Monat – so hoch
ist ist meine Pension. Das macht gerade einmal 60.000 Euro im Jahr.
Das ist doch nicht viel. Ich war ja schließlich auch Major beim MfS", sagte
Kurras zu einem n-tv Reporter.
Der Politikwissenschaftler Wolfgang
Kraushaar, der wohl bekannteste Chronist der Protestbewegung,
antwortet auf die Frage nach einer möglichen Auftragstat: „Das
ist nicht auszuschließen. Der Schuss wurde aus 1,50 Metern in den
Hinterkopf abgegeben, ganz so wie auch Hinrichtungen in der DDR
üblich waren. Das Schädelstück mit dem Einschussloch, aus
dem man Schlüsse auf die Tat hätte ziehen können, fehlt. Es wurde
ausgesägt und verschwand spurlos. Was soll man davon halten?“ Otto Schily, damals Vertreter der
Familie Ohnesorg als Nebenkläger, erinnert sich an
Merkwürdigkeiten: „Das Magazin aus Kurras' Pistole war
unauffindbar, und Fernsehbilder waren plötzlich unbrauchbar.“ „Sollte
Kurras gezielt die Funktion eines Agent provocateur erfüllen?“,
fragt er. Der Schriftsteller und Freund Rudi
Dutschkes, Peter Schneider, gerät im „Spiegel“ ins Spekulieren:
„Die einzige halbwegs einleuchtende Erklärung wäre, dass die
Stasi damals bereits die Strategie der RAF antizipiert hätte ?
Immerhin hat die Stasi der RAF in der 80er-Jahren Unterschlupf
gewährt und u.a. auch an der Panzerfaust ausgebildet.“ Es fehlen Dokumente in
Kurras'
Stasi-Akten. Und es gibt einfach zu viele seltsame Einzelheiten.
Darunter die Tatsache, dass nicht nur der Schütze, sondern auch der
Fotograf der Tat wurde damals von der DDR geführt. Jürgen
Henschel, der die berühmten Fotos des sterbenden Benno Ohnesorg
schoss, war im Auftrag der „Wahrheit“ unterwegs, des Organs der
SEW (des Westberliner Ablegers der SED). Dass Erich Mielke, Markus Wolf und
ihre Leute keinerlei Skrupel hatten, kann kaum bezweifelt werden.
Der 2. Juni 1967 wäre auch nicht das einzige Ereignis in der
westdeutschen Geschichte, bei dem die DDR die Finger im Spiel hatte.
Von den antisemitischen Schmierereien in Köln 1959 (die für
weltweites Aufsehen sorgten) bis zum Spion im Kanzleramt mischte die
Stasi im Westen kräftig mit. Der Fotograf Michael Ruetz, von dem
die berühmtesten Bilder der Studentenrevolte stammen, sagt: „In
den 60er-Jahren in West-Berlin war jeder Dritte ein Stasi-Agent.“ Er erinnert sich: „Die DDR
schlachtete den Tod des Studenten aus. Der Sonderzug für die
Trauernden nach Hannover fuhr ja durch die DDR. Da standen überall
Fahnen schwenkende FDJ-Gruppen an den Gleisen.“ „Teile der
Studentenbewegung waren von DDR-Agenten durchsetzt“, sagt Wolfgang
Kraushaar. „Die SED hatte starkes Interesse daran, die
Studentenrevolte für sich zu nutzen. Manche Kampagnen wurden in
Ost-Berlin regelrecht entwickelt und nach Westen exportiert.“ Koenen erinnert an den zwielichtigen
Peter Urbach, der mithalf, dass aus wütenden Studenten Terroristen
wurden. Urbach arbeitete für den Westberliner Verfassungsschutz und
lieferte die ersten Pistolen und Bomben in die militante Szene. „Aber
auch bei ihm gab es eine Verbindung zur DDR“, sagt Koenen. „Er
wurde ,S-Bahn-Peter' genannt, weil er bei der S-Bahn arbeitete. Die
wurde aber damals von der DDR kontrolliert und nur mit treuen
Genossen besetzt.“ Und Wolfgang Kraushaar merkt an, dass Rudi
Dutschke vermutete, beim Attentat auf ihn habe die Stasi mitgewirkt:
„Es gab damals auch im Berliner Landesamt für Verfassungsschutz
einen Vermerk, dass die Spur nach Ost-Berlin führe.“ Auch der Sohn des 1977 von der RAF
ermordeten Generalbundesanwalts Siegfried Buback, Michael Buback,
verlangte entsprechende Nachforschungen in Bezug auf den Tod seines
Vaters. "Ich habe schon als Junge gedacht, meinen Vater holt
mal die Stasi", sagte Buback der "Hannoverschen
Allgemeinen Zeitung". "Mein Vater hat sich sein
Arbeitsleben lang mit Landesverrat und Spionage befasst. Wenn man
ihm ans Leder wollte, dann deshalb."
„Jedoch ist die Birthler-Behörde
ein wesentliches Hemmnis bei der Aufklärung deutsch-deutscher
Verstrickungen“. Dies hat auch biografische Gründe. So war
Behördendirektor Hans Altendorf einst hoher studentischer
Funktionär des Sozialistischen Hochschulbundes (SHB), der mit dem
Marxistischen Studentenbund Spartakus eine freundliche Sicht auf das
SED-Regime pflegte. Kein Geheimdienst hat je
ein anderes Land so total ausgespäht wie die Stasi
Westdeutschland. Zu Tausenden saßen Mielkes Mannen in
bundesdeutschen Schlüsselpositionen. Erst die Öffnung der
Stasi-Akten machte das Ausmaß deutlich - der Fall Kurras
zeigt, dass wir noch längst nicht alles wissen. Trojanische Pferde für die
geplante Machtergreifung
West-Berlins?! - Sie spitzelten für die Stasi
in West-Berlin - Das MfS im
Zentrum der Macht. - Überall hatte der DDR-Geheimdienst seine
Mitarbeiter eingeschleust - bei allen Parteien, bei linken wie
auch den rechten. In Behörden, in linken Gruppen und
Kirchenkreisen, am Flughafen Tegel, in US-Kasernen. Sogar in
der Abhörstation der Amerikaner auf dem Teufelsberg
schnüffelten IM. Auch Zeitungsverlage sowie Rundfunk- und
Fernsehsender waren unterwandert. "Ende der
80er-Jahre waren rund 800 bis 1000 West-Berliner als IM für
die Stasi tätig", so der Stasi-Historiker Georg
Herbstritt zum Zeit-Magazin. Das bedeutet, dass rund ein
Viertel aller IM in der Bundesrepublik in West-Berlin im
Einsatz waren. Das Ministerium
für Staatssicherheit hatte die Stadt komplett unterwandert. Hauptziel der
Stasi waren die politischen Zentren der Macht. Ganze IM-Corps
waren auf CDU und SPD angesetzt: Funktionäre, Unternehmer,
Abgeordnete. So lieferte ein IM 1981 dem MfS 35 000
Personaldaten des Senates - inklusive aller Mitglieder des
West-Berliner Verfassungsschutzes. Die Stasi-Karte zeigt keine
Klarnamen. Aber sie ist nur möglich, weil die Namen der
Spitzel real existieren. Mithilfe von
Historiker Georg Herbstritt (Birthler-Behörde) und Experten
wie Jochen Stadt von der Freien Universität hat das
"Zeit-Magazin" diese Karte erstellen können. Was die Karte
nicht zeigt, ist die Planung für den Tag X der militärischen
Eroberung von West-Berlin. Zuerst sollten die Panzerspitzen
von NVA und den Russen am Sender Freies Berlin
zusammentreffen. Dann wollte man beginnen, MfS-Dienststellen
in allen Westbezirken zu errichten. Das Personal stand fest
und wurde jedes Jahr neu bestätigt. MfS-Dienststelle
Charlottenburg: Major Z. mit 44 Mann, MfS-Dienststelle
Kreuzberg: Major L. mit 41 Mann. Der Fall des West-Berliner Polizisten
Karl-Heinz Kurras mit dem Decknamen „Otto Bohl" ruft ins
Gedächtnis zurück, wie engmaschig das Spitzelnetz des
DDR-Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) in der Stadt bereits
war. WELT ONLINE dokumentiert die Decknamen der wichtigsten Spione. Sie
spitzelten für die Stasi in West-Berlin Deckname: „Lindenblatt" Polizeiangehöriger
Berliner Senat Sie
spitzelten für die Stasi in West-Berlin Deckname: „Thomas
Thiele" Diplom-Volkswirt
Verlagswesen Sie
spitzelten für die Stasi in West-Berlin Deckname: „Jutta" Senatsverwaltung
für Finanzen Sie
spitzelten für die Stasi in West-Berlin Deckname: „Vertreter" Angestellter
Siemens AG Berlin Sie
spitzelten für die Stasi in West-Berlin Deckname: „Zyklon" Politologe
Berliner Abgeordnetenhaus Sie
spitzelten für die Stasi in West-Berlin Deckname: „Harry" Angestellter
Schering AG Berlin Sie
spitzelten für die Stasi in West-Berlin Deckname: „Bank" Elektriker
Bundesdruckerei Sie
spitzelten für die Stasi in West-Berlin Deckname: „Peter
Menzel" Angestellter
AEG Berlin Sie
spitzelten für die Stasi in West-Berlin Deckname: „Beyer" Professor
Technische Universität (TU) Berlin Sie
spitzelten für die Stasi in West-Berlin Deckname: „Franz
Josef" Angestellter
DAK Berlin Sie
spitzelten für die Stasi in West-Berlin Deckname: „Bremen" Hochschullehrer
Freie Universität (FU) Berlin Sie
spitzelten für die Stasi in West-Berlin Deckname: „Rainer
Klaus" Angestellter
DGB Berlin Sie
spitzelten für die Stasi in West-Berlin Deckname: „Zeitz" Hochschullehrer
Freie Universität (FU) Berlin Funktionär der Alternativen
Liste (AL) Sie
spitzelten für die Stasi in West-Berlin Deckname: „I.
Krüger" Stiftung
Preußischer Kulturbesitz Sie
spitzelten für die Stasi in West-Berlin Deckname: „Mager" Hochschuldozent
Freie Universität (FU) Berlin Sie
spitzelten für die Stasi in West-Berlin Deckname: „Dorn" Abteilungsleiter
DIW Berlin Sie
spitzelten für die Stasi in West-Berlin Deckname: „Ziegel" Professor
(FDP-Landesvorstand) Fachhochschule Wirtschaft Sie
spitzelten für die Stasi in West-Berlin Deckname: „Kairo" Angestellter
Fraunhofer Gesellschaft Sie
spitzelten für die Stasi in West-Berlin Deckname: „Frieder" Beamter
Bundeskartellamt Berlin Sie
spitzelten für die Stasi in West-Berlin Deckname: „Stola" Journalist
im Rundfunksender RIAS Berlin Schlagzeilen machte
nach 1989 die Enthüllung, dass Spionage-Chef Wolf auf einsame Bonner
Chefsekretärinnen smarte Heiratsschwindler angesetzt hatte -
altgediente Vorzimmerperlen von Bonner Ministern und Fraktionsoberen
hatten sich auf Geheiß ihrer "Romeos" der Liebe wegen über
die Schubladen ihrer Chefs hergemacht. Schwer durchsetzt mit
Spitzeln waren aber nicht nur die Parteien, Ministerien und Behörden.
In bundesdeutschen Redaktionen protokollierten Heerscharen als
Journalisten getarnte Geheimagenten, was es über Kollegen und
Informanten Neues gab. Die Stasi horchte selbst in Gemeinderäten. Die
Hauptlast trugen nicht die paar Top-Quellen, sondern Wolfs Fußvolk,
nach Expertenschätzung zwischen 3000 und 4000 Kundschafter, die im
verhassten Nachbarland insgeheim für die Sache der SED unterwegs
waren. So gelangte die Stasi
im "Operationsgebiet" (MfS-Jargon für die BRD) höchste
Schlagkraft - keine Branche im Westen, die nicht
"Zielobjekt" war, kaum ein Vorhaben, das nicht ausgespäht
worden wäre. Erst durch einen Überläufer erfuhr Bonn etwa, dass die
DDR zur Abschöpfung westdeutscher Industrie- und
Forschungsgeheimnisse einen Riesenapparat unterhielt: Als sich der
MfS-Abteilungsleiter Oberleutnant Werner Stiller 1979 in den Westen
absetzte, musste die HVA Dutzende ihrer Geheimen aus westdeutschen
Unternehmen und Labors zurückrufen.
03.06.2009 - rbb-online
- Klartext: Ex-Stasi-Mitarbeiter bei Polizei Andreas
Schuster, Landesvorsitzender der Gewerkschaft der
Polizei in Brandenburg, soll inoffizieller
Mitarbeiter der Stasi gewesen sein Nach der Wende waren nach Recherchen
des rbb-Politikmagazins Klartext hunderte ehemalige Mitarbeiter des
Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) bei der Brandenburger Polizei
beschäftigt. Das bestätigte das Innenministerium in Potsdam dem
Magazin. Wie viele ehemalige Stasi-Mitarbeiter heute noch für die
Polizei des Landes arbeiten, wurde nicht gesagt. Nach der Auflösung des MfS im Februar
1990 seien etwa 220 hauptamtliche Mitarbeiter der Stasi in den Bereich
der heutigen Brandenburger Polizei übernommen worden. Zudem seien bei
Personalüberprüfungen mehr als 1200 inoffizielle Mitarbeiter
festgestellt worden, berichtet das Magazin. Akten der Birthler-Behörde hätten
ergeben, dass unter den Beamten auch frühere Stasi-Mitarbeiter waren,
die direkt für die Verfolgung und Inhaftierung politisch
Andersdenkender in der DDR verantwortlich waren. Die konkrete Tätigkeit
ehemaliger MfS-Mitarbeiter sei nur in Einzelfällen überprüft worden.
Der Generalsekretär der CDU Brandenburg, Dieter Dombrowski, fordert
eine erneute Prüfung jedes Einzelfalls.
Oberbürgermeister
Gramlich: Das damalige SPD-Stadtoberhaupt von Potsdam,
Horst Gramlich, hier am 19. Dezember 1993, hatte vor der
Wende viele Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter an
der Akademie für Staats- und Rechtswissenschaft der DDR
gelehrt. Ab 1990 lenkte er die Geschicke Potsdams, bis
er 1998 durch einen Bürgerentscheid abgewählt wurde. Innenpolitiker
Scharfenberg: Der innenpolitische Sprecher der Partei
Die Linke, Hans-Jürgen Scharfenberg, bei einer
Landtagssitzung am 23. Januar 2008. Seine Doktorarbeit
über "Die Öffentlichkeitsarbeit der
Bundesregierung als wichtiger Bestandteil der
ideologischen Manipulierung der BRD-Bürger"
schrieb er an der Akademie für Staats- und
Rechtswissenschaft der DDR in Potsdam, wo er auch bis
1989 auch stellvertretender SED-Parteisekretär war. Minister Junghanns:
Der Brandenburger Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns,
hier auf einem Bild vom 8. Mai 2007 , erwarb sein Diplom
als Staatswissenschaftler 1986 an der Akademie für
Staats- und Rechtswissenschaft der DDR - "nach
Fernstudien", wie er in seinem offiziellen
Lebenslauf mitteilt. Merkel und Tillich:
Der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich
(CDU) winkt bei einer Wahlkampfveranstaltung gemeinsam
mit der Bundeskanzlerin Angela Merkel am 27. August 2009
im sächsischen Freiberg von der Bühne aus dem Publikum
zu. Weil Tillich "vergessen" hatte, in einem
amtlichen Formular die Teilnahme an einem Lehrgang der
SED-Kaderschmiede Akademie für Staats- und
Rechtswissenschaft der DDR im Frühjahr 1989
teilgenommen zu haben, geriet er im Wahljahr 2009 in die
Kritik. „Sie gehörte zur
Kampfreserve der SED“
Merkel sei früher eine „hervorgehobene
FDJ-Funktionärin für Agitation und Propaganda“ gewesen, sagte
Lafontaine dem HAMBURGER ABENDBLATT.
Merkel sei früher eine
„hervorgehobene FDJ-Funktionärin für Agitation und Propaganda“
gewesen, sagte Lafontaine dem HAMBURGER ABENDBLATT. „Sie gehörte zur
Kampfreserve der SED.“ Merkel habe in der DDR
„besondere Vorteile“ genossen. Sie habe „auch im Ausland
studieren“ und in die Bundesrepublik reisen können. Er kritisiere, dass „die CDU
mit dem Finger auf andere zeigt“, sagte Lafontaine. „Denn es
zeigen viele Finger auf sie zurück.“ Die Debatte über die
DDR-Vergangenheit verlaufe „heuchlerisch, weil sich CDU und FDP
jeweils zwei SED-Blockparteien einverleibt“ hätten und so täten,
„als wäre das alles nicht gewesen“. Weiter zu "Bundestagswahl
2009 - Hilfe für Ihre richtige Wahlentscheidung".....>>>> Weiter zu: Wird
Merkels Fehlentscheidung bei der Opel-Krise ein politischer
Super-Gau?! 2.09.2009 - Neuer Stasi-Fall bei der
Linken
Bodo
Ramelow Mitten im Wahlkampf
belastet die Linke ein neuer Stasi-Fall. Der Spitzenkandidat der
Linken in Thüringen und stellvertretende Fraktionsvorsitzende
im Bundestag, Bodo Ramelow, beschäftigt in seinem Berliner
Büro eine ehemalige Stasi-Offizierin. Die Sekretärin Marion
Wallrodt arbeitete zu DDR-Zeiten in der Hauptabteilung III, die
vor allem für das Abhören von Bürgern und Spitzenpolitikern
im Westen zuständig war. Laut Stasi-Akten trat
Wallrodt 1969 im Alter von 18 Jahren mit einer handschriftlichen
Verpflichtungserklärung in die Dienste des Ministeriums für
Staatssicherheit (MfS) ein und absolvierte dort eine äußerst
stramme Karriere.
Ins-gesamt war die Expertin für Russisch fast
zwei Jahrzehnte für den Geheimdienst tätig, zuletzt als Referatsleiterin.
Für ihre Dienste wurde sie gleich mehrfach ausgezeichnet, das letzte Mal im
Februar 1989 mit der "Verdienstmedaille der NVA in Silber".
In einer MfS-Beurteilung von 1988 heißt es:
"Genossin Hauptmann Wallrodt besitzt ein festgefügtes Feindbild und
hält die Regeln der Konspiration und Geheimhaltung ein." Wallrodt
gehört als persönliche Mitarbeiterin in Ramelows Büro zu denjenigen, die
nicht routinemäßig überprüft werden.
"Ramelow weiß von meiner früheren Tätigkeit. Ich
war beim MfS vor allem für Russisch-Übersetzungen zuständig", sagt
Wallrodt. "Für die Beschäftigung als Angestellte im Bundestag ist das
ja wohl kein Problem."
Quelle: spiegel.de
Richter, Diplomaten und Minister
ließ das SED-Regime an einer streng abgeschotteten
Eliteschule in Potsdam ausbilden. Bislang ist die Geschichte
der "Akademie für Staat und Recht" nicht
aufgearbeitet, brisante Akten gesperrt. Dabei sind einige
Absolventen heute in der Politik aktiv. Von Stefan Appelius Die Reihe der DDR-Prominenten, die an
der ASR studierten, reicht von Ministern und ZK-Mitgliedern
bis zu MfS-Generälen. Und nicht wenige Potsdamer Kader
setzten auch nach dem Ende des SED-Staats 1990 ihre Karriere
fort: etwa der erste Potsdamer Nach-Wende-Oberbürgermeister,
Horst Gramlich (SPD), viele Jahre Wissenschaftlicher
Mitarbeiter an der Akademie, oder der brandenburgische
Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns (CDU), der 1986 an der
ASR sein Diplom als Staatswissenschaftler machte - "nach
Fernstudium", wie Junghanns, auf Distanz bedacht, in
seinem offiziellen Lebenslauf mitteilt. Auch der sächsische
Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) wurde vor Ort
gedrillt, "vergaß" später allerdings, den Besuch
eines Lehrgangs an der DDR-Elite-Akademie im Frühjahr 1989 in
einem amtlichen Fragebogen anzugeben. Und Dr. Hans-Jürgen
Scharfenberg, ehemals stellvertretender Sekretär der
SED-Parteileitung (und an der ASR 1982 über "Die
Öffentlichkeitsarbeit der Bundesregierung als wichtiger
Bestandteil der ideologischen Manipulierung der
BRD-Bürger" promoviert) sitzt als Abgeordneter der
Partei Die Linke dem Innenausschuss des Brandenburgischen
Landtages vor. "Der Unterricht an der Akademie
war pure Gehirnwäsche", berichtet eine frühere
Mitarbeiterin, die gleich hinzufügt: "Das war ein guter
Job, schließlich unterstanden wir direkt dem Ministerrat. Das
Essen war prima, wir hatten eine eigene Kinderkrippe, eine
eigene Wohnungsverwaltung und im Sommer konnten unsere Kinder
zwischen fünf verschiedenen Ferienlagern wählen. Wir waren
privilegiert, das hat bestimmt auch Neid ausgelöst." Und
wie war das studentische Leben auf dem Campus? "Die
Gebäude der Akademieleitung durften Sie als normaler Bürger
nicht betreten, das war alles Sperrgebiet", erzählt die
Ex-Mitarbeiterin. "Für mich war das ein rotes
Kloster." Das Wort, das ihr nach kurzem Zögern
einfällt, um das Klima an der Akademie zu beschreiben, ist
"Inzucht". Gegründet wurde die ASR als
"Deutsche Akademie für Staats- und Rechtswissenschaft
Walter Ulbricht" bereits im Herbst 1948 in Forst Zinna
(Kreis Luckenwalde) - und ist damit sogar älter als der
Staat, dessen Funktionäre sie formen sollte. Lange Jahre, von
1955 bis 1964, stand sie unter der Leitung von Professor
Herbert Kröger, der unermüdlich für eine "verstärkte
Erziehung zum richtigen Denken" einsetzte, also zur
Befolgung der Parteilinie. Was Krögers Studenten damals nicht
erfuhren: Ihr Rektor, 1913 in Dortmund geboren, war einst
NSDAP-Mitglied und SS-Mann im Rang eines SS-Oberscharführers
gewesen. Er selbst hatte das "richtige Denken" erst
in sowjetischer Kriegsgefangenschaft erlernt - in der Kröger
auch die nicht minder wichtigen richtigen Bekanntschaften
machte und zu einem der engsten Vertrauten des späteren
ersten Stasi-Chefs Wilhelm Zaisser wurde. Geheime
Dokumente
Kinder-Armee
der Stasi spielt Krieg Mielkes
perverse Kinder-Armee: Ein geheimer Archiv-Film
der Stasi zeigt, wie Kinder im Ferienlager mit
Mini-Panzern und Pistolen Krieg spielen.
Recht und Parteilichkeit Die ASR war eine
Schlüsseleinrichtung für die SED-Herrscher, denn mit dem
juristischen Nachwuchs hatte die junge DDR ein Problem. Die
meisten qualifizierten Juristen setzten sich nach Kriegsende
aus der Sowjetischen Besatzungszone in den Westen ab, weil sie
den Versprechungen von Ministerpräsident Otto Grotewohl
("Wir sind der Staat des Rechts, wir wollen der Staat der
Gerechtigkeit sein") keinen großen Glauben schenkten -
die Marschroute, die SED-Chef Walter Ulbricht verkündete,
ging nämlich in eine ganz andere Richtung: "Unsere
Juristen müssen begreifen", so der Diktator, "dass
der Staat und das von ihm geschaffene Recht dazu dienen, die
Politik von Partei und Regierung durchzusetzen."
Insbesondere Richter in der DDR sollten "mit ganzem
Herzen parteilich und leidenschaftlich" die "Sache
des Sozialismus" vertreten. Im Richterwahlgesetz der DDR
hieß es denn auch folgerichtig, dass nur "zuverlässige
politische Funktionäre" als Richter in Betracht kamen. So hatten Quereinsteiger allerbeste
Chancen. Kaum jemals hatten eigentlich ungeeignete Kandidaten
derart hervorragende Aufstiegsmöglichkeiten: Mit dem
richtigen Parteibuch in der Tasche war es in den fünfziger
Jahren möglich, binnen kürzester Zeit selbst Richter oder
Professor zu werden. In Kompaktkursen wurden Bergleute,
Sekretärinnen, Postboten und Bauern zu
"Volksrichtern" und "Volksstaatsanwälten"
gedrillt. Wichtigstes Teilnahmekriterium:
"Fortschrittliches demokratisches Denken", weitere
Bildungsvoraussetzungen waren nicht erforderlich. Auf dem Stundenplan der angehenden
Politjuristen standen während der ersten sechs Monate ihrer
zweijährigen Ausbildungszeit ausschließlich die
"Grundlagen des Marxismus-Lenismus". Und auch im
eigentlichen juristischen Teil der Umschulungskurse sollten
nicht rechtlich diffizile Fälle behandelt werden. Der
Übungsschwerpunkt lag auf Fällen, die "klare politische
Entscheidungen verlangen" und "zu einer richtigen
Anschauung über die Parteilichkeit in unserem Recht
führen". Die Unbedarftheit vieler künftiger Richter
wurde allerdings schnell erkennbar. "Auffällige
Unklarheiten", hieß es etwa in einem internen Papier der
Akademie, gebe es etwa bei den Kenntnissen des Wahlrechts:
"Einige Studenten konnten nicht den Unterschied zwischen
allgemeinem und gleichem Wahlrecht erklären. Eine Studentin
behauptete sogar allen Ernstes, unter passivem Wahlrecht sei
zu verstehen, dass die Wähler nicht wählen dürften." "Volksrichterin" im
Pelzmantel Vor allem blieb der Unterschied
zwischen Recht und Unrecht systematisch auf der Strecke. Als
sich etwa 1952 die frischgebackene Volksrichterin Lucie von E.
einen Teppich, einen Pelzmantel und Wäsche aus dem Besitz von
Häftlingen aneignete, wurde die als Referentin im
brandenburgischen Justizministerium tätige Frau "zur
Strafe" als Direktorin an das Bezirksgericht nach Cottbus
versetzt, wie seinerzeit der westdeutsche
"Untersuchungsausschuss freiheitlicher Juristen"
dokumentierte. In ihrer neuen Position verhängte die
Richterin mindestens ein Todesurteil. Ein deutlich
unterentwickeltes Rechtsempfinden demonstrierte auch
Volksrichter Werner S., der sich gegenüber einem des Mordes
an seiner Ehefrau verdächtigten Untersuchungshäftling als
katholischer Priester ausgab und diesem im Gefängnis die
Beichte abnahm, um so an ein Geständnis zu kommen. Seit Ende der sechziger Jahre wurden
an der ASR vor allem "Diplom-Staatswissenschaftler"
ausgebildet und zukünftige DDR-Diplomaten fachlich wie
ideologisch auf Linie gebracht. Von ihnen wurden
"propagandistisch wirksame" Abschlussarbeiten
erwartet, die sich bevorzugt mit der "Entlarvung der
Außenpolitik des westdeutschen Imperialismus, des
staatsmonopolistischen Kapitalismus und seiner
Leitungssysteme" zu beschäftigen hatten. Nach dem Fall der Mauer wurden auch
frühere Absolventen der Potsdamer Akademie angeklagt, einige
wegen Rechtsbeugung rechtskräftig verurteilt. Aber die
Geschichte der Volksrichterausbildung an der ASR gründlich zu
erforschen, ist bis heute nicht möglich: Das Archiv der
Potsdamer Universität hält die Teilnehmerlisten der
damaligen Lehrgänge auch nach mehr als 50 Jahren unter
Verschluss - "wegen Persönlichkeitsschutz", so
Archivleiter Ralf Müller.
Das berichtete die "Financial Times
Deutschland" (FTD). Davon arbeiteten 2247 in Mecklenburg-
Vorpommern, 2942 in Brandenburg, 800 in Thüringen, 4400 in Sachsen-
Anhalt, 2733 in Berlin und 4101 in Sachsen. Der Ruf nach Konsequenzen
wird angesichts der Enthüllungen lauter - so wird eine erneute Überprüfung
der Beschäftigten im öffentlichen Dienst gefordert. Am Mittwoch hatte auch das Bundeskriminalamt
(BKA) bestätigt, dass nach der Wiedervereinigung einige ehemalige
Stasi-Leute übernommen worden sind - 23 arbeiten dort heute noch.
Diese Information sei jedoch nicht neu, betonte das
Bundesinnenministerium. "Jeder Einzelfall ist genauestens geprüft
worden", betonte ein Sprecher.
Ex-Stasi-Leute
berechnen Rente Im
Bundesverwaltungsamt (BVA) arbeiten ehemalige
Stasi-Leute als „Rentenberechnen“! Das
bestätigte ein Sprecher des Bundesinnenministeriums
gegenüber BILD. Die Stasi-Leute wurden als spezielle
„Wissensträger“ eingestellt. Sie sind beim BVA
ausgerechnet für die Feststellung von
Rentenansprüchen und Anwartschaften früherer
Mitarbeiter der Stasi und des DDR-Innenministeriums
zuständig! Die
BVA- Mitarbeiter erstellen Verdienstbescheinigungen
für ehemalige Stasi- Leute, die Grundlage zur
Berechnung der Renten sind. Hubertus
Knabe, Leiter der Gedenkstätte
Berlin-Hohenschönhausen: „Ich bin entsetzt über
die Unsensibilität der Verantwortlichen. Das ist eine
Zumutung für alle, die unter dem DDR-Regime gelitten
haben.“ Wie
viele ehemalige Stasi-Leute im Bundesverwaltungsamt
arbeiten, ist nach Angaben des Innenministeriums nicht
bekannt. Ein Ministeriumssprecher: Es liegen keine
Angaben darüber vor, welche Tätigkeiten die
ehemaligen DDR-Mitarbeiter bei der Stasi versahen. Diese
Beschäftigten wurden nach Prüfung durch die
Bundesbeauftragte für die Stasiunterlagen und
einzelfallbezogener Prüfung als für eine Einstellung
beim Bundesverwaltungsamt geeignet angesehen. 21.01.2010
- Brandenburg - Bei Jubiläum wird Stasi-Zeit
angerechnet 20
Jahre lang hielten Beamte und Richter in
Brandenburg mit ihrer DDR-Vergangenheit bei
der Stasi oder den Grenztruppen hinterm Berg.
Dies könnte sich nun ändern: Ihre damaligen
Arbeitszeiten sollen den Dienstjahren
angerechnet werden – für
Jubiläums-Prämien. Wie
die „Bild“-Zeitung vom Donnerstag
berichtet, wurde dieser Schritt in einer
Dienstanweisung des vom Linkspolitiker Helmuth
Markov geleiteten Potsdamer Finanzministeriums
kurz vor Weihnachten festgelegt. Danach
erhalten Beamte und Richter vom 25. Dienstjahr
an „Jubiläums-Zuwendungen“ in Höhe von
300 bis 400 Euro. Bisher
sei die Zeit im Dienst des Ministeriums für
Staatssicherheit (MfS), der DDR-Grenztruppen
oder „einer Tätigkeit, die aufgrund einer
besonderen Systemnähe übertragen worden war“,
nicht berücksichtigt worden. Das
Finanzressort habe diese Regelung aber nach
Markovs Amtsantritt im vergangenen Jahr
aufgehoben. Sogar
Nachzahlungen möglich So
habe ein Referatsleiter am 22. Dezember allen
Oberbehörden mitgeteilt, dass die
Jubiläumszeiten auf Antrag der Betroffenen
neu zu berechnen seien. Entgangenes Geld
müsse früheren Angehörigen des MfS und
Grenzpolizisten sogar nachgezahlt werden.
Grund sei „die Auffassung mehrerer
Verwaltungsgerichte“. Brandenburgs
CDU-Generalsekretär Dieter Dombrowski nannte
den Vorgang „ungeheuerlich“. Auf diese
Weise würden die Täter „für ihre Dienste
im Unrechtsstaat auch noch belohnt“. Ähnlich
äußerte sich der Stasi-Experte Hubertus
Knabe: „In Brandenburg wird Stasi-Tätigkeit
bis heute belohnt – kein Wunder bei dieser
Regierung.“ Der Direktor der
Stasi-Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen
hatte die rot-rote Landesregierung schon
mehrfach scharf kritisiert, und der SPD in
Brandenburg Verrat an den Opfern der
SED-Diktatur vorgeworfen. Die Debatte über eine bisher unbekannt hohe
Zahl von ehemaligen Stasi-Mitarbeitern war vergangene Woche entbrannt,
als bekannt geworden war, dass im Landeskriminalamt (LKA) Brandenburg
rund 100 ehemalige Offiziere der früheren DDR-Staatssicherheit
arbeiten sollen. Das Innenministerium in Potsdam bestätigte nur 58 Fälle.
20 Jahre nach dem Mauerfall sind nach dpa-Informationen noch hunderte
frühere Stasi-Mitarbeiter im Polizeidienst der ostdeutschen Länder. Klaus Schroeder, Leiter des
Forschungsverbundes SED-Staat der Freien Universität Berlin, forderte
eine klare Offenlegung der Bundesländer. Er gehe von mehreren
zehntausend ehemaligen Inoffiziellen Mitarbeiter der Stasi in
Ministerien und Behörden aus. "Das sind Dimensionen, die bisher
keiner geahnt hat", sagte Schroeder der "FTD".
"Die Überprüfungen waren sehr standardisiert und oberflächlich",
kritisierte er. So seien Zollbeamte oder Personenschützer zu großzügig
behandelt worden, da sie politisch als eher unbedenklich gegolten hätten. Der Landesbeauftragte für Stasi-Unterlagen
in Sachsen-Anhalt, Gerhard Ruden, hält eine neue Überprüfung der
Beschäftigten im öffentlichen Dienst für erforderlich. "Das
ist eine Frage der politischen Hygiene", sagte Ruden der "FTD".
Aus seinen Berichten ergibt sich, dass sich damals bei 6375 Beschäftigten
in Ministerien, nachgeordneten Einrichtungen und dem Landtag Hinweise
auf eine hauptamtliche oder eine inoffizielle Stasi-Mitarbeit (IM)
ergaben. Mehr als 4400 dieser Stasi-Mitarbeiter wurden weiterbeschäftigt. "Die Beschäftigung im öffentlichen
Dienst an sich ist noch nicht das Problem", sagte der
SPD-Bundestagsabgeordnete Stephan Hilsberg der "Mitteldeutschen
Zeitung" (Donnerstag). "Das Problem ist, in welchen
Positionen sie da landen." Wenn sie wie beim LKA Brandenburg in
Leitungspositionen landen, dann sei das nicht hinnehmbar. "Wenn
sie Pförtnerdienste machen, dann ist es hinnehmbar." Ein Sprecher des Bundesinnenministeriums begründete
die Übernahme von früheren Stasi-Mitarbeitern durch das BKA wie
folgt: "Aufgrund des Einigungsvertrages sind sowohl vom
Innenministerium der DDR als auch in wenigen Einzelfällen aus dem
Bereich der Staatssicherheit Mitarbeiter übernommen worden."
Einer von ihnen gehört auch zum Personenschutzkommando von
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Er soll aber nicht zu ihrem
direkten Schutz eingesetzt sein, sondern nur für die Aufklärung in
einem Vorkommando. "Es ist ein Schlag ins Gesicht der
Stasi-Opfer, dass ausgerechnet die Täter von einst in sensible
Bereiche übernommen wurden", sagte der Sprecher der Vereinigung
der Opfer des Stalinismus (VOS), Ronald Lässig. Es dränge sich der
Verdacht auf, dass der öffentliche Dienst von Stasi-Kadern durchsetzt
sei. Die Bundesregierung müsse dringend für Aufklärung sorgen,
forderte die Opfervereinigung. Der Bürgerrechtler Ehrhart Neubert beklagte,
die Gesetze hätten kurz nach der Wende nicht voll gegriffen, da noch
nicht alle Informationen vorgelegen hätten. "Man hat nicht
durchgesehen", sagte Neubert. Zwar sei klar: "Führende
Stasi-Leute haben im Öffentlichen Dienst nichts zu suchen."
Andererseits sei heute "manches nicht mehr zu reparieren". Weiter mit: "Wir haben seit 1989 die
Trennung von Moral und Wirtschaft". Erfurts Stadtplan ist übersät
mit roten Punkten. Und jeder rote Punkt steht für einen
Stasi-Treffpunkt. Akribisch haben die Macher von "Stasi
in Erfurt" in
Google Maps alle konspirativen Wohnungen der Stasi aufgedeckt.
Die heutigen Bewohner sind von der Aktion nicht begeistert. http://www.fundfgmbh.de/kw/kw_points.php
- Die DDR ist nicht Tod! - Das
Volk ist nur gerade auf Wanderschaft! -
12. Oktober 2009 -
Brandenburg - Herr Platzeck, warum regieren Sie mit dieser Stasi-Truppe? Rot-Rot perfekt - Die SPD
macht's mit den Linken! - Brandenburg
wird rot-rot! Das hat Ministerpräsident Matthias Platzeck (55, SPD) am
Montag bestätigt. „Die
SPD-Sondierungskommission ist einstimmig zu dem Schluss gekommen, mit
der Linkspartei in die Koalitionsverhandlungen
einzusteigen.“ Diese werden nach
BILD.de-Informationen bereits am Donnerstag beginnen. Platzeck macht's mit den
Linken, obwohl er auch - wie bisher - zusammen mit der CDU regieren
könnte. Die CDU hielt sich deshalb auch nicht zurück und ging auf
Platzeck los: „Das ist ein Verrat an '89“, sagte
CDU-Spitzenkandidatin Johanna Wanka mit Blick auf die friedliche
Revolution von 1989. SPD und Linke – dieses
Brandenburger Bündnis sorgt bundesweit für Kritik. Denn die Spitze
der Linkspartei ist durchsetzt mit ehemaligen Stasi-Spitzeln! Allen voran die
Fraktionschefin Kerstin Kaiser (49). Jahrelang hatte sie ihre
Mit-Studenten und Dozenten denunziert. Nicht nur politisch. „IM
Kathrin“ petzte der Stasi sogar, wer „nachlässig gekleidet“ war
oder „Nickis auf bloßer Haut“ trug. Was Kaiser gern verschweigt:
Mitte der Achtzigerjahre drang sie als Lehrerin darauf, die Spitzelei
fortzusetzen. Zu ihrer Enttäuschung sah die Stasi keinen Bedarf. Noch
heute sagt Kaiser kein böses Wort über die
DDR-Unterdrückungs-Behörde. O-Ton: „Die Stasi war der Geheimdienst
eines souveränen Staates.“ Und der Stasi-Verein ISOR trifft sich in
Büros der Linkspartei. FOTO: Axel
Henschke (57, Linke) 1971-73 hauptamtlicher
Stasi-Mann in Frankfurt (Oder), bewachte „Republik-Flüchtlinge“
im Stasi-Knast. Danach FDJ-Karriere. Als inoffizieller
Mitarbeiter (IM) blieb Henschke der Stasi verbunden. Bei der FDJ
1. Bezirkssekretär. Neu im Landtag FOTO: Hans-Jürgen
Scharfenberg (55, Linke) Der frühere
Parteisekretär schwärzte als Stasi-IM seine Babelsberger
Hochschul-Kollegen an. Nur vier Wörter dazu auf seiner
Homepage. Wie Spitznamens-Geber Stalin regiert er die Partei mit
harter Hand: Kritiker wie Pete Heuer stellt er kalt FOTO: Thomas Nord (51,
Linke) Leitete in den 80er-Jahren
einen Jugendclub in Prenzlauer Berg. Bespitzelte Mitarbeiter und
Jugendliche, verriet sie an die DDR-Staatssicherheit. Räumte
das nur zögernd ein. Dennoch (oder gerade deshalb)
Linken-Parteichef. Jetzt in den Bundestag gewählt FOTO: Kerstin Kaiser (49,
Linke) 3 Männer, 4 Kinder. Sie
verriet sogar Lebensgefährten. Wurde gegen ihren Willen von der
Stasi „abgeschaltet“. Weil sie nur wenig einräumte, flog
sie 1994 aus dem Bundestag. Kritisiert nur ihre damalige „Naivität“,
aber niemals die Stasi Die SPD weiß das. Unter dem
Druck der Sozis musste Kaiser gestern zerknirscht erklären: „Ich
bestehe nicht darauf, in einer rot-roten Regierung Ministerin zu
werden. Um unser rot-rotes Projekt nicht zu gefährden.“ Alles klar für die
Sozialdemokraten? Nein! Kaiser: „Im Fall von Rot-Rot sitze ich als
Fraktionsvorsitzende mit am Kabinettstisch. Alle künftigen
Weichenstellungen werde ich weiter mitgestalten.“ Und: „Ich schließe
nicht aus, dass ich doch noch Ministerin werde.“ Außerdem sind da Kaisers
Stasi-Genossen Axel Henschke (57), Thomas Nord (51) und Hans-Jürgen
Scharfenberg (55) aus der Linken-Fraktion. „IM Hans-Jürgen“ ist sogar
als möglicher Innenminister in Kaisers „Kompetenzteam“. Keiner von
ihnen hat auf ein Regierungsamt verzichtet... Nun will Platzeck wirklich mit
dieser Stasi-Truppe regieren! Warum macht er das? Grund ist nach Angaben aus der
SPD-Spitze Platzecks Angst vor dem „Simonis-Effekt“. Der Brandenburger
SPD-Chef befürchte, im Fall einer Fortsetzung der rot-schwarzen Koalition
mit der CDU nicht die nötige Parlamentsmehrheit für seine Wiederwahl zu
erhalten. In beiden Parteien könnten ihm einige Abgeordnete die Zustimmung
verweigern. Im neuen Brandenburger Landtag
hätte eine rot-schwarze Koalition nur eine Mehrheit von 5 Stimmen, Rot-rot
dagegen 12 Stimmen Vorsprung. Inhaltlich habe es mit der CDU nach drei
Sondierungsgesprächen keine Differenzen mehr gegeben, hieße es aus
SPD-Verhandlungskreisen. Auch in den Gesprächen mit der Linkspartei habe
die SPD alle ihre Positionen durchgesetzt. Einen Vorteil hätte Rot-Rot für
die SPD: Die lästige Sozial-Opposition wäre mit dem Links-Bündnis mundtot
gemacht. Kaisers Truppe würde gegen keine Kürzungen mehr protestieren.
Weil sie dann mitregiert. Am Abend soll der SPD-Parteirat
offiziell die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen mit der Linkspartei
beschließen. Nach BILD.de-Information wird er dem Vorschlag der
Sondierungs-Kommission folgen und den Weg für Rot-Rot freimachen.
19.10.2009
- Brandenburg wird rot-rot
Sex und Verrat –
die Stasi-Akte von Platzecks Kaiserin
Kerstin
Kaiser (li.) wurde von 1979 bis 1988 als
Stasi-IM „Katrin“ geführt Kerstin
Kaiser (49, Linke) hat es geschafft. Jahrelang traf
sie sich heimlich mit Regierungs-Chef Matthias
Platzeck (55, SPD) zu Abendessen und Rotwein. Heute
verhandelt sie mit ihm die rot-rote Koalition. Und
bald wird sie als Fraktions-Chefin am Kabinettstisch
sitzen. Trotz ihrer Stasi-Vergangenheit. Und die ist
finster. BILD las ihre
Täter-Akte: 300 Seiten Verrat und Intrigen,
Spitzel-Eifer und menschliche Schweinereien. Kaiser
verriet alle und jeden, hetzte sogar ihrem Ex-Freund
die Stasi auf den Hals. Als sie abgeschaltet werden
sollte, heulte sie. Aber lesen Sie selbst: Am 29. September
1978 nahmen zwei Stasi-Offiziere erstmals Kontakt zu
Kerstin Henschke, so ihr Mädchenname, auf. Sofort
bot die künftige Auslandsstudentin an, „über
Probleme und Vorkommnisse der Gruppe zu
informieren“. Schon beim zweiten Treffen
verpetzte sie eine Mitschülerin, „die Westsachen
mit ins Internat nimmt“. Und versprach „ohne
entsprechende Aufforderung, die Studentin intensiver
unter Kontrolle zu halten“. Dafür bekam sie
„ein Präsent im Wert von 40,- Mark“. Sex und
Verrat – Kaisers Schnüffeleien gingen bis in den
Intim-Bereich! Am 3. April 1979
verpflichtete sich Henschke-Kaiser, der Stasi fortan als
Inoffizieller Mitarbeiter „IM Katrin“ zu dienen.
Freiwillig und sehr eifrig. Eine Leningrader Mitstudentin
verpetzte sie, weil sie „in unsauberen Jeans rumläuft“
und „sehr oft Nikis auf bloßer Haut“ trage, was
„aufgrund ihrer etwas kräftigeren Figur anstößig
wirkt“. Eine andere, weil sie
„ziemlich leicht mit verschiedenen Männern enge
Beziehungen eingeht“, weshalb sich „sowjetische
Studenten sehr offen über ihre Erlebnisse mit ihr
aussprachen“. Auch eine Dozentin schwärzte sie an. Sie
habe „engste private Beziehungen“ zu einer französischen
Studentin gepflegt. SED/MfS
Machtergreifung West-Berlin
Damit war bereits 1946
die Teilung Deutschlands nicht mehr aufzuhalten. Weiter....> Wiederholt sich heute
die Geschichte von 1946? Wird die SPD von "DIE LINKE"
(damals KPD+SPD=SED) aufgesaugt? Weiter....> Weitere 7
Grenzbrigaden waren an der Zonengrenze zu Westdeutschland in
Wismar, Perleberg, Halbe, Magdeburg, Erfurt, Meiningen und
Rudolphstadt in Stellung. Damit war für die SED
bereits 1946 die Teilung Deutschlands real.
Die West-Berliner lebten seit der Berlin-Blockade
1948/49 in ständiger Angst. Vorrangiges Ziel
war die Machergreifung West-Berlins durch die NVA. Westliche
Politiker befürchteten anschließend den Einmarsch der Truppen
bis zum Rhein. Besonders schäbig:
Am 14. April 1980 „informierte sie darüber, dass sie ihr
Verlöbnis mit dem DDR-Bürger (Name geschwärzt) gelöst
habe. Weiter erklärte sie“, so die Akte, „dass er
eventuell etwas von ihrer Zusammenarbeit mit dem MfS ahne.
Er sei krankhaft eifersüchtig“ und „würde nie dulden,
dass seine Ehefrau ihn so hintergeht“. Unter dem Treffbericht
steht der Vermerk: „Maßnahmen: Überprüfung.“ Kaum
getrennt, hat sie ihrem Ex den Geheimdienst auf den Hals
gehetzt... Ihr Judaslohn: Mal gute Bewertungen, mal ein
Deospray zum Frauentag, mal eine „Schmuckdose im Wert von
20,- Rubel“. Als die Stasi Anfang
1983 das Interesse an ihr verlor, „bestand IM Katrin aber
auf eine weitere Zusammenarbeit mit dem MfS und wünschte,
dass sie nicht auf ein totes Gleis gestellt wird“. Kaiser
weinte bei dem Treffen. Mit Erfolg: Bis Ende Mai 1984 durfte
sie weiterspitzeln. Erst 1988, ein Jahr vor dem Mauerfall,
landete ihre Akte im Archiv. Nach der Wende
räumte sie immer nur längst Bekanntes ein. Weil sie ihren
Parteigenossen das Ausmaß der Spitzelei verschwieg, flog
Kaiser 1994 aus dem Bundestag. Bis heute nennt sie die Stasi
respektvoll „den Geheimdienst eines souveränen Staats“.
Platzeck stört das nicht. IM „Katrin“ ist nun seine
„Kaiserin“.
Platzeck im
Kreuzfeuer der Kritik Kurz vor der
endgültigen Entscheidung über ein rot-rotes Bündnis in
Brandenburg gerät Ministerpräsident Platzeck weiter unter
Druck. Sein umstrittener Vergleich zwischen SED-Erben und
Mitgliedern der Waffen-SS stößt nicht nur der SPD sauer auf. In seinem Beitrag
für das Nachrichtenmagazin lobte der brandenburgische
Ministerpräsident als Beispiel für gelungene Integration
ausdrücklich versöhnliche Gesten des früheren
SPD-Vorsitzenden Kurt Schumacher gegenüber der Waffen-SS.
Schumacher, der fast zehn Jahre lang KZ-Häftling war, hatte
1951 einen versöhnlichen Umgang mit den überlebenden
Mitgliedern der Waffen-SS als „menschliche und
staatsbürgerliche Notwendigkeit“ bezeichnet. „Waffen-SS mit
DDR-Funktionsträgern auf eine Stufe zu stellen verbietet sich“,
sagte der Grünen-Landesvorsitzende Axel Vogel. Platzecks
Vergleich sei auch falsch, weil viele Menschen, die in der DDR
politische Ämter innehatten, heute längst wieder politisch
aktiv seien – ob im Bundestag, als Bürgermeister oder in
Gewerkschaften.
05.11.2009
- Rot-rote Koalition in Brandenburg steht Altlandsberg/Strausberg
(dpa) - Die rot-rote Koalition in Brandenburg hat am
Mittwochabend die letzte Hürde genommen. Mit großer
Mehrheit stimmten SPD und Linkspartei dem Koalitionsvertrag
zu. Bei der
Abstimmung auf dem Sonderparteitag der SPD gab es
unter den mehr als 130 Delegierten 14 Gegenstimmen und
7 Enthaltungen. In der Linkspartei votierten 124 der
Delegierten bei 15 Gegenstimmen für den Vertrag. Der
SPD-Landeschef Platzeck hatte vor seinen
Parteifreunden vehement für die Annahme des Vertrages
geworben. Die Linksfraktionsvorsitzende und
Verhandlungsführerin Kerstin Kaiser betonte, dass
Nachverhandlungen - wie von einigen Delegierten
gefordert - ausgeschlossen seien. Unterstützung
erhielt Platzeck vom Vorsitzenden der
SPD-Bundestagsfraktion, Frank-Walter Steinmeier, der
die brandenburgischen Sozialdemokraten in ihrem Kurs
bestärkte. Sie hätten sich
die Entscheidung nicht leicht gemacht und mit ihr kein
Wahlversprechen gebrochen, sagte Steinmeier. Platzeck biete
die Gewähr für Kontinuität und dass mit der Linken
"keine DDR-Nostalgie ausbricht". Dennoch regte sich
in der Aussprache vereinzelt Kritik. So warnte der
SPD-Politiker Wolfgang Ilte seine Partei davor, die
bürgerliche Mitte zu verspielen, indem sie sich zum
"Steigbügelhalter" für die SED-Nachfolger mache.
Die Linke in
Brandenburg muss sich mit neuen Stasi-Vorwürfen
auseinandersetzen. Gerd-Rüdiger Hoffmann, seit
2004 Landtagsabgeordneter, spionierte als Schüler und
Angehöriger der Grenztruppen der Nationalen Volksarmee von
1970 bis 1975 für das Ministerium für Staatssicherheit
(MfS). Nach FOCUS-Informationen geht aus seiner Stasi-Akte
weiter hervor, dass er anschließend als Informant der
Abteilung IV der Hauptverwaltung Aufklärung vorgesehen war. Hoffmann war 1970 von der
MfS-Kreisdienststelle Senftenberg als IM „Schwalbe“
geworben worden (Registriernummer VI/402/70). Schon zuvor
hatte er Mitschüler bespitzelt. Während seines
Wehrdienstes bei den Grenztruppen in Berlin wurde er zur „Filtrierung“
seiner Kameraden eingesetzt. Sein Führungsoffizier lobte
die „ausgezeichnete Arbeit“. Hoffmann habe die „erhaltenen
Aufträge gewissenhaft und initiativreich“ erfüllt. Die Linksfraktion stellte sich
nach einer Sitzung hinter ihren Abgeordneten. Kaiser sagte,
die Fraktion verhalte sich „solidarisch“ mit ihrem
kulturpolitischen Sprecher. Sie wisse seit 15 Jahren, dass
sich Hoffmann als Schüler erfolglos für eine hauptamtliche
Tätigkeit beim MfS beworben habe. Gegenüber FOCUS sagte der
57-Jährige zum bisherigen Verschweigen seiner
Stasi-Tätigkeit: „Ich kenne meine Akte nicht und es hat
mich ziemlich überrascht, dass es überhaupt eine gibt.“
Zugleich bestätigte er aber: „Ich kann nicht leugnen,
dass ich für das MfS tätig war.“ Die Vereinigung der Opfer des
Stalinismus forderte Hoffmann am Samstag auf, sein
Landtagsmandat niederzulegen. „Angesichts der Vielzahl von
Stasi-Spitzeln drängt sich der Eindruck auf, dass die
Potsdamer Linksfraktion die Heimstätte von Erich Mielkes
letzter Garde ist“, sagte Verbandsvize Hugo Diederich als
Reaktion auf den FOCUS-Bericht. „Vor allem aber belegt der
Fall Hoffmann, dass die Linkspartei kein tatsächliches
Interesse an einer Aufarbeitung der SED-Diktatur hat.“
26.11.2009
- Brandenburg Vizepräsidentin des Landtages unter
Stasi-Verdacht Neue
Stasi-Enthüllungen erschüttern die
brandenburgische Landtagsfraktion der Linkspartei.
Gerlinde Stobrawa (60), Vize-Präsidentin des
Landtages, steht unter Spitzelverdacht! Nach neu
entdeckten Akten der Birthler-Behörde führte die
Stasi Gerlinde Stobrawa seit 1987 als inoffizielle
Mitarbeiterin unter dem Decknamen „Marisa“. Die
Stasi setzte IM „Marisa“ gezielt in einer
sogenannten „Operativen Personenkontrolle“ (OPK)
mit dem Decknamen „Stellvertreter“ ein. Ziel der
Bespitzelungsaktion war ein Mitarbeiter beim „Rat des
Bezirks“ in Frankfurt/Oder. IM „Marisa“ berichtete
über den Mann: „Ausgeprägt sind besonders solche
Charaktereigenschaften wie Überheblichkeit, Egoismus und
übersteigertes Geltungsbedürfnis.“ Die politische
Grundhaltung des Spitzelopfers schätzte IM „Marisa“ als
„äußerst zweifelhaft“ ein. Die Stasi-Zuträgerin
verriet, dass der Mitarbeiter des „Rates des Bezirks“
den Parteisekretär für ein „Arsch“ hielt und
Parteiversammlungen als „sinnlose Zeitverschwendung“
bezeichnete. Eine Sprecherin der
Linkspartei sagte: Stobrawa sei 1991 von der Ehrenkommission
des Landtages überprüft worden. Die Kommission habe
daraufhin nicht empfohlen, dass die Parlamentarierin ihr
Mandat niederlegt. Die jetzt entdeckten erdrückenden
Beweise waren damals allerdings noch nicht bekannt. Zuletzt hatte die
Enttarnung von Stobrawas Parteigenossen und Landtagskollegen
Gerd-Rüdiger Hoffmann als Stasi-IM für Wirbel in der
rot-roten Landesregierung gesorgt
02.12.2009
- WANN PLATZT ROT-ROT IN BRANDENBURG? Frust und Wut in
der SPD sind riesengroß. Fast drei Stunden machten die
Sozialdemokraten ihrem Ärger am Montag hinter
verschlossenen Türen Luft. Danach gestand
Partei-Chef Platzeck (SPD) zerknirscht: „Ich fühle mich
von den Linkspartei-Abgeordneten Hoffmann und Adolph
getäuscht. Sie hatten jahrelang die Gelegenheit, mit ihrem
Lebenslauf ins Reine zu kommen. Herr Hoffmann muss wie Frau
Adolph sein Mandat niederlegen!“ Doch der frühere
Stasi-Spitzel weigert sich beharrlich. Wie seine Genossin
Gerlinde Stobrawa (60), die nur als
Vize-Parlaments-Präsidentin zurücktrat, aber im Landtag
bleiben will. Platzeck: „Hier besteht noch erheblicher
Klärungsbedarf!“ CDU, FDP und Grüne
fordern, dass Stobrawa das Parlament verlassen muss. Und
sind entsetzt, dass ihr Präsidenten-Amt erneut an die Linke
gehen soll. Grünen-Fraktionschef Vogel: „Wir wollen
Aufklärung statt Versöhnung. Das Amt gebührt der CDU. Den
Linken vertraut selbst die SPD nicht mehr.“ Das weiß auch
Linksfraktions-Chefin Kerstin Kaiser (49). Den Tränen nahe
räumte sie ein: „Den Schaden haben wir angerichtet. Ich
verstehe, dass sich Platzeck getäuscht fühlt. Ich hoffe
nur, dass es bei uns keine weiteren Stasi-Fälle gibt…“ Auch Kaiser war
Stasi-Spitzel. Spree-Neiße-Landrat Dieter Friese (60, SPD)
empört: „Frau Kaiser und Linkspartei-Chef Thomas Nord
haben Platzecks Vertrauen missbraucht und ihn bloßgestellt.
Sie müssen zurücktreten!“ Doch beide haben
mit Platzeck den Koalitionsvertrag unterzeichnet. Ihr
Rücktritt wäre das Ende von Rot-Rot. Unterdessen wurde
bekannt, dass in der Brandenburger Linksfraktion ein
weiterer Abgeordneter mit einer bislang nicht
veröffentlichten Stasi-Verstrickung sitzt. Der
Diplom-Forstingenieur Michael Egidius Luthardt habe von 1977
bis 1980 dem Wachregiment „Feliks Dzierzynski“ beim
Ministerium für Staatssicherheit (MfS) der DDR angehört
und möglicherweise auch danach für die Stasi gearbeitet,
berichtete die „Berliner Morgenpost“ vorab. Das belegten
Akten der Stasi-Unterlagenbehörde in Berlin.
02.
Dezember 2009 - Neuer Stasi-Fall (Nr. 7) in der Linksfraktion Ein
weiterer Abgeordneter der Links-Partei im Brandenburger
Landtag ist als Stasi-Mitarbeiter enttarnt worden.
Michael-Egidius Luthardt war Mitglied einer Sondereinheit. Im
brandenburger Landtag in Potsdam haben
sieben Abgeordnete der Links-Fraktion eine
Stasi-Vergangenheit Der 52-jährige Luthardt
trat erst dieses Jahr der Links-Partei bei und wurde
bereits bei der Landtagswahl am 27. September in das
Parlament gewählt. Der Diplomforstwirt und Sprecher
für Agrarwirtschaft und ländliche Entwicklung ist
direkt gewählter Abgeordneter im Landkreis Barnim
II, den er mit 31,4 Prozent der Stimmen gewann. „Alle meine
Kräfte für das MfS“ Luthardt war
mindestens von Oktober 1977 bis Oktober 1980 im
Stasi-Wachregiment „Feliks Dzierzynski“ tätig. In
seiner Verpflichtungserklärung vom 10. Mai 1978 schrieb der
damals 20-Jährige: „Bei der Abgabe dieser
Verpflichtungserklärung bin ich mir bewusst, dass das
Ministerium für Staatssicherheit ein zuverlässiges und der
Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands ein ergebenes
Organ des Ministerrates der Deutschen Demokratischen
Republik ist, in deren Auftrag es wichtige
politisch-operative und militärische Aufgaben zur Festigung
unserer Arbeiter- und Bauernmacht und zur Sicherung des
Friedens durchführt.“ Weiter schrieb er,
„dass das Ministerium für Staatssicherheit als ein
bewaffnetes Organ der Arbeiter- und Bauern-Macht zum Schutze
und zur Sicherung der sozialistischen Gesellschaft und zum
Kampf gegen alle Anschläge der Feinde des Friedens des
Sozialismus geschaffen wurde“. Ausdrücklich verpflichtete
Luthardt sich, „alle meine Kräfte und Fertigkeiten
einzusetzen, um die ehrenvollen Pflichten und Aufgaben eines
Angehörigen des Ministeriums für Staatssicherheit zu
erfüllen“. „Dienstpflichten
vorbildlich erfüllt“ Seine Vorgesetzten
waren mit Luthardt hoch zufrieden. In der
Abschlussbeurteilung vom 21. August 1980 schrieb sein
Vorgesetzter, Oberstleutnant Dietrich, Luthardt sei ein „stets
einsatzbereiter, disziplinierter Genosse, der seine
Dienstpflichten im politisch-operativen Sicherungsdienst
vorbildlich erfüllte“. Weiter heißt es: „Er gehörte
zum positiven Kern seines Kollektivs. Als
Parteigruppenorganisator leistete er einen nicht
unwesentlichen Beitrag bei der politisch-ideologischen
Erziehung der Genossen, zur Festigung des
Klassenstandpunktes und der Vermittlung
marxistisch-leninistischen Grundwissens.“ Luthardt war zu
diesem Zeitpunkt Unteroffizier. In Potsdam werden
inzwischen die Rufe nach Neuwahlen lauter. Quelle: Von
FOCUS-Korrespondent Armin Fuhrer, Potsdam Seit
der Koalitionsbildung fliegt ein Stasi-Zuträger
nach dem anderen bei der Linken auf. Die früheren
Stasi-Truppen bringen es inzwischen auf
Fraktionsstärke. Die
Geschichte ist nicht ohne Tragik. Platzeck
verteidigte Stolpe einst gegen Stasi-Vorwürfe.
Stolpe macht ihn dafür zum Kronprinzen. Später
trat Platzeck kraftvoll aus Stolpes Schatten. Doch
wie in einem Spiel steht Platzeck nun vor einem
Schild: Zurück auf los. Platzeck sitzt in der
Stasi-Falle und Stolpes "kleine DDR" ist
wieder da.
Bei der
brandenburgischen Linken gibt es einen neuen Stasi-Verdacht. Der Kandidat der
Partei für die Landratswahl im Spree-Neiße-Kreis, Diethelm
Pagel, soll jahrelang mit der DDR-Staatssicherheit
zusammengearbeitet haben. Das habe der Ältestenrat des
Kreistags bestätigt, berichtet die rbb-Welle Antenne
Brandenburg am Mittwoch. Die Überprüfung der
Bewerber um den Posten des Landrats habe ergeben, dass Pagel
von 1975 bis 1986 mit Unterbrechungen inoffiziell für die
Stasi gearbeitet und Berichte verfasst habe. Der Landrat des
Spree-Neiße-Kreises, Dieter Friese, forderte Pagel auf, seine
Bewerbung zurückzuziehen. Der SPD-Politiker Friese kandidiert
noch einmal für den Posten an der Spitze der Kreisverwaltung. 06.01.2010 -
Weiterer Stasi-Fall in Brandenburg/Havel Am Montag wurde auch
in der brandenburgischen SPD ein Fall von Stasi-Mitarbeit
bekannt. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD in
der Stadtverordnetenversammlung von Brandenurg/Havel, Stieger,
offenbarte sich als früherer Stasi-Mitarbeiter.
14. Oktober 2009 - Jörg Schönbohm
(72, CDU) war zehn Jahre lang Brandenburgs Innenminister, sieben davon hat
er mit Platzeck regiert. Im BILD-Interview rechnet Schönbohm mit Platzeck
ab. BILD: Herr Schönbohm, hat Sie
Platzecks Entscheidung für Rot-Rot überrascht?
Schönbohm: „Das hat mich sehr
enttäuscht, aber nicht überrascht. Weil alle Zeichen, die von
Platzeck ausgingen, die Liebkosungen für Linksfraktionschefin Kerstin
Kaiser, die er seine ‚Kaiserin‘ nannte, darauf hingedeutet haben.
Bei der CDU, deren gemeinsame Erfolge mit der SPD er im Wahlkampf
gelobt hatte, stellte er dagegen die Unterschiede heraus.“ BILD: Hat es Platzeck gar nicht ernst
gemeint? Schönbohm: „Das war nur Staatstheater.
Und am Ende stillos, wenn er seinem bisherigen Koalitionspartner kurz
am Telefon mitteilt, dass er nicht mehr zu kommen braucht. Nein,
Platzeck wollte diese Koalition nicht mehr.“ BILD: CDU-Chefin Johanna Wanka warf der SPD
Verrat an den Ideen der friedlichen Revolution von 1989 vor. Ist Platzeck
ein Verräter? Schönbohm: „Er hat im Wahlkampf 2004 wacker
gegen die PDS gekämpft. Er hat einen starken öffentlichen Auftritt. Und
hilft auch jemandem über die Straße, wenn der vielleicht gar nicht rüber
will... Und er ist ein großer Kommunikator. Man kann sehr gut mit ihm
reden. Als ich mal ernsthaft aus der Politik aussteigen wollte, sagte er:
‚Lassen Sie es sein. Nur gemeinsam haben wir Erfolg.‘ Das Ergebnis sehen
wir ja...“ BILD: Sein vertrauter Umgang mit alten
Stasi-Spitzeln von der Linkspartei – wieviel DDR steckt noch in Platzeck? Schönbohm: „Es fällt auf, dass er
Brandenburg immer als eine Art „Ostrepublik“ bezeichnet. Im Wahlkampf
hat er sich die Westdeutschen vorgeknöpft. Er will die deutsche Einheit
nicht wirklich voranbringen. Und in seinem Buch ‚Zukunft braucht Herkunft‘
trauert er einer kleinen, ökologischen DDR nach, die wegen der Vereinigung
nicht zustande kam. Er war damals gegen die Einheit. Und mit der Herkunft
seiner neuen Koalitionspartner kann man keine Zukunft bauen.“ BILD: Platzeck sagt: ‚Mit der CDU haben wir in
den letzten Jahren große Erfolge bei der Wirtschaftsförderung, der
Bekämpfung der Arbeitslosigkeit und bei der Bildung gehabt. Aber jetzt
müssen wir uns um andere Bereiche kümmern. Und das geht nur mit den
Linken.‘ Hat der Mohr CDU seine Schuldigkeit getan? Schönbohm: „Das kann man so sagen. Wir haben
in den letzten zehn Jahren den Stillstand beendet und Stolpes ‚kleine DDR‘
aufgeräumt. Davon kann Rot-Rot jetzt profitieren. Aber nach fünf Jahren
wird die Selbständigen-Quote wieder geringer sein, die Schulen werden beim
PISA-Test zurückfallen, Arbeitslosigkeit und Schulden steigen. Im Wahlkampf
trat Platzeck als „Der Brandenburger“ auf. Mit Rot-Rot schadet er
Brandenburg.“ 21.11.2009
- Ex-Minister Jörg Schönbohm (72, CDU) war zehn Jahre lang Brandenburgs Innenminister, sieben davon hat
er mit Platzeck regiert. Im BILD-Interview rechnet Schönbohm mit Platzeck
und der Ostnostalgie ab.
Von
MICHAEL SAUERBIER und KNUT TESKE BILD: Mit
welchen Gefühlen scheiden Sie aus dem Amt? Jörg
Schönbohm: Mit Dankbarkeit für das Erreichte. Aber
auch mit Enttäuschung und Verbitterung über das
Kommende. Ich habe immer für Brandenburgs Zukunft
gegen Rot-Rot gekämpft. Nun ist diese Koalition da. BILD: Aber
Ministerpräsident Platzeck wollte doch Rot-Rot ... Schönbohm: Er sagt,
neue Fragen benötigen eine neue Koalition. Aber mit alten
SED-Kadern kann man keine neuen Fragen lösen. Koalitionen
gehören zur Demokratie. Aber dass bei der Linkspartei 20
Jahre nach dem Mauerfall so getan wird, als handle es sich um
eine ganz normale Partei, verbittert mich schon. Man stelle
sich vor: Zwei frühere Stasi-IM haben den Koalitionsvertrag
unterschrieben. BILD: Warum schreckt
die Nähe der Linken zum Unrechtsstaat DDR die Wähler nicht? Schönbohm: In den
Neuen Bundesländern herrscht noch viel Unkenntnis über das
alte Unrechtsregime. Nur die Hälfte der Schüler weiß, dass
die DDR eine Diktatur war. Und nur ein Drittel, wer die Mauer
gebaut hat. Das Thema
SED-Diktatur hat die SPD aus dem Schulunterricht
herausgehalten. Unter Rot-Rot wird das nicht besser werden.
Viele Lehrer reden ohnehin ungern über die DDR. Oder
verklären sie. Weil sie damals systemnah waren. Da verwundert
es nicht, dass gut ein Viertel der Brandenburger die Linke
gewählt hat. BILD: Viele Leute
sagen heute: Die DDR war doch gar nicht so schlecht ... Schönbohm: Offenbar
haben sie vergessen, dass die große Mehrheit der Bürger die
DDR aus gutem Grund hinweggefegt hat. Denken wir nur an die
Probleme der täglichen Versorgung, die staatliche
Bevormundung, die Umweltprobleme, die um Jahre geringere
Lebenserwartung ... Wer sagt: „Es war
gar nicht so schlecht“, hat das wohl alles vergessen. Man
könnte höchstens sagen: Unser Leben haben wir unter den
Bedingungen der DDR ganz anständig gestaltet. BILD: Sie sind in
Brandenburg geboren, kamen nach der Einheit voll Optimismus
zurück. Welche Ihrer Hoffnungen wurden hier enttäuscht? Schönbohm: Ich hatte
vergessen, dass die DDR als einziges Ostblockland nur durch
den Kommunismus bestand. Hier war die Indoktrination viel
stärker als in Polen oder Ungarn. Deshalb ist es hier viel
schwerer, heute klarzumachen, dass die DDR ein Unrechtsstaat
war und nur noch von der Substanz und von Westkrediten lebte. BILD: War es ein
Geburtsfehler Brandenburgs, dass der Stasi-belastete Manfred
Stolpe hier erster Landesvater wurde? Schönbohm: Stolpe
wurde mehrheitlich gewählt. Aber er war stolz auf seine „kleine
DDR“. Und er bestärkte gemeinsam mit Regine Hildebrandt das
aus der DDR gewöhnte Gefühl staatlicher Umsorgung. Beide
sagten: „Wir kümmern uns. Der Staat wird’s schon richten.“
So nahmen zu wenige ihr Schicksal in die eigenen Hände.
Anders als in Sachsen und Thüringen. Erst als die CDU
mitregierte, stieg die Selbstständigenquote. BILD: Welche anderen
Folgen von 40 Jahren DDR wirken bis heute nach? Schönbohm: Es gibt
eine verbreitete Stillosigkeit – im Umgang wie bei der
Kleidung. Eine Folge der Entbürgerlichung der DDR. Millionen,
eine ganze Gesellschaftsschicht, war aus dem Land geflüchtet.
Sie fehlten nicht nur der Wirtschaft, sondern auch als
Vorbilder. Dazu kommen die
Folgen der Entchristlichung des Ostens. Nur jeder Fünfte ist
Mitglied einer Kirche. Pfarrer finden kaum Konfirmanden. Doch
die Jugendweihen sind gut besucht. Vielen Menschen fehlt
ein geistlicher Halt. Man sieht es, wenn etwa nach
schrecklichen Verbrechen die Kirchen bei Gedenkgottesdiensten
aus allen Nähten platzen. „Ich bin nicht christlich“,
sagte mir da eine Frau, „aber wo soll ich denn sonst hin
...?“ Auch durch manche
Behörden weht noch der Geist der DDR. Da fühlen sich Bürger
dann wie Bittsteller vor der Obrigkeit. Der
Dienstleistungsgedanke hat sich leider noch nicht in allen
Amtsstuben durchgesetzt. 26.11.2009 -
Dresden - IHK-Chef räumt Stasi-Kontakte ein Der Präsident der
Dresdner Industrie- und Handelskammer (IHK), Hartmut Paul, hat
jahrelange Kontakte zur Stasi eingeräumt. Wie die Zeitung unter
Berufung auf Unterlagen der für die Stasi-Akten zuständigen
Birthler-Behörde berichtete, war Paul bereits als Jugendlicher in
den 60-er Jahren vom Ministerium für Staatssicherheit angesprochen
worden. Bis zum Mauerfall 1989 sei er von der Stasi unter dem
Decknamen „Lerche“ geführt worden. Paul sagte, als
Restaurantchef des Berliner Fernsehturms habe er regelmäßig Besuch
von Stasi-Leuten bekommen. Paul ist seit 1993
Präsident der Dresdner IHK. Hauptgeschäftsführer Detlef Hamann
sagte in Dresden, vor der Wahl habe man die gesetzlich
vorgeschriebene Anfrage bei der Stasi-Unterlagenbehörde zu Pauls
Vergangenheit gestellt. Die Antwort sei damals negativ ausgefallen. Die Vereinigung der Opfer
des Stalinismus (VOS) forderte die umgehende Absetzung von Paul. Die
IHK dürfe den langjährigen Verrat nicht länger decken. Sie müsse
ihrer Vorbildfunktion in der Gesellschaft gerecht werden und ihn
entlassen. Im Sommer 2007 war bereits
der Präsident der Industrie- und Handelskammer Magdeburg, Klaus
Hieckmann, durch Stasi-Vorwürfe unter Druck geraten. Nach
wochenlanger Debatte um seine Stasi-Mitarbeit trat er schließlich
von seinem Amt zurück. 02.01.2010 -
Stasi-Enthüllungen in Brandenburg - Birthler kritisiert
Platzecks Versöhnungskurs In Brandenburg wird
die DDR schön geredet, bemängelt Marianne Birthler. Dem
SPIEGEL sagte die Bundesbeauftragte für Stasi-Unterlagen,
die Vergangenheit von Politikern aus Matthias Platzecks
rot-roter Regierung werde systematisch unter den Teppich
gekehrt. Berlin - Die
Bundesbeauftragte für Stasi-Unterlagen, Marianne Birthler,
kritisiert den Umgang des Brandenburger Ministerpräsidenten
Matthias Platzeck mit den Stasi-belasteten Politikern der
Linken in seiner Regierungskoalition. "Platzeck hat
eine Koalition mit der Partei, deren Vorläufer als SED
verantwortlich für Unterdrückung und Unfreiheit war, als
Versöhnungsprojekt ausgerufen. Und das geht nicht",
sagte Birthler in einem SPIEGEL-Interview. "Versöhnung
ist keine politische Kategorie, sondern etwas Persönliches.
Sie lässt sich weder planen noch anordnen." Die Bundesbeauftragte
bemängelt, dass in Brandenburg "die notwendige
Auseinandersetzung mit der Diktatur und den dafür
Verantwortlichen über viele Jahre vermieden" worden
sei. Es müsse mehr dagegen getan werden, die
DDR-Vergangenheit schönzureden. Dabei spiele der Umgang mit
der Stasi-Belastung des ehemaligen Ministerpräsidenten
Manfred Stolpe eine wichtige Rolle. "Um Stolpe zu
schonen, bildete sich - im stillen Einvernehmen zwischen
SPD, CDU und PDS - ein Kartell des Schweigens", sagte
Birthler. Stolpe selbst habe "seine jahrelange
konspirative Zusammenarbeit auf unerträgliche Weise
verharmlost", aber von ihr als damaliger Bildungs- und
Jugendministerin Loyalität verlangt. "Deshalb bin ich
zurückgetreten." Sie verlangt: "Wer in
Brandenburg redlich mit der Vergangenheit umgehen will, wird
auf Dauer am Thema Stolpe nicht vorbeikommen." Lieber Leser,
Ist das Satire, oder ganz einfach die nackte
Wahrheit? Die NVA und Blutkonserven standen nur zum Selbstschutz
für Mielke und Co. bereit.
In der unteren Hälfte auf dieser Seite finden Sie meine Veröffentlichung
aus dem Jahre 2001. Hier habe ich die Wiederauferstehung der DDR
vorhergesagt. Wiederholt
sich die Geschichte
von 1946? Wird die SPD
von "DIE LINKE" (damals KPD+SPD=SED) aufgesaugt?
Und steuert der Osten wieder einen eigenen Staat entgegen?
Inzwischen sind Unsummen für den Wiederaufbau von West nach Ost
geflossen und der Westen ist zum Bittsteller geworden. Seit Jahren fordert die "DWSZ"
unter Punkt 19.) "Gelder für den Aufbau Ost und von der
BRD übernommene Altschulden der DDR müssen für
den Fall einer erneuten Grenzziehung besonders besichert werden. Das
heißt, der Westen erhält alle bis dahin für den Aufbau Ost
geleisteten Mittel zurück." Weiter....> Die gesamten Vereinigungskosten für die Zeit von 1990 bis
2009 beziffern Wissenschaftler auf netto 1,6 Billionen Euro – brutto sind
es sogar zwei Billionen. Damit ließen sich alle Staatsschulden auf einen Schlag
tilgen. Diesen kaum vorstellbaren Betrag wird der Westen bei einer
Neugründung der DDR alleine tragen müssen. HABEN SIE DARAN SCHON
EINMAL GEDACHT? Weiter....>>> Mich beschäftigt aber noch eine andere
Frage. Was steckte wirklich hinter der merkwürdigen Verkündung der
Reisefreiheit von Schabowski. Fakt ist, seit der Wiedervereinigung
sitzen über 17.000 ehemalige Stasi-Agenten in Politik/Wirtschaft/Behörden
und regieren unser Land. War das vielleicht bereits so von der SED geplant?
War es deshalb 1989 eine unblutige Demonstration? Unser Grundgesetz
wäre jedenfalls dafür empfänglich. "Eine Machtübernahme des Westens". Damit ging der Traum der SED im
Nachhinein doch noch im Erfüllung.
Entsprechend begann am 9. November 1989 mit einem angeblichen
Kommunikationsfehler Günter Schabowski die Ankündigung, "die
Maueröffnung tritt sofort ein". Weiter mit "Wie
es 1989 wirklich zum Fall der Mauer kam „Schabowskis Zettel“ Dieses ist jedoch eine Lüge und gehörte zum Eroberungsplan
der SED. Richtig ist, bereits bei einem Gespräch am 29. Oktober
1989 informierte ZK-Sprecher Günter Schabowski den Regierenden
Bürgermeister Walter Momper darüber, dass die DDR-Regierung an
einem neuen Reisegesetz arbeite und eine kurzfristige Grenzöffnung
für alle Bürger anstrebe. Entsprechend hat auch Walter Momper am
6. November 1989 in einem Brief Bundeskanzler Helmut Kohl über die
bevorstehende Reisewelle informiert. Das damit das Volk weglief war
von der SED gewollt, mit dem Ziel durch eine Wiedervereinigung ihren
Sozialismus auf ganz Deutschland auszuweiten. Auch Margot Honecker, die Witwe des
Ex-DDR-Staatsratsvorsitzenden Erich Honecker, sagte am 29.10.2009 im
ARD-Magazin „Panorama“ „Der Sozialismus kommt wieder, auch in
Deutschland.“ Sie lebt von ihrer deutschen Rente (ca. 1500 Euro)
seit 1992 im Nobel-Vorort „La Reina“ (dt. die Königin) von
Santiago de Chile.
Die Linke steht in der juristischen Kontinuität
der SED. Gregor Gysi und seine Genossen haben sich vor 20 Jahren
nicht wie andere kommunistische Parteien in Osteuropa für
Selbstauflösung und Neugründungen entschieden, weil dann u.a. auch
das milliardenschwere
Parteivermögen verlorengegangen wäre. Sie pflegt immer noch informelle Verbindungen zu
alten Stasi-Seilschaften und Nachfolgeorganisationen der sogenannten
bewaffneten Organe der DDR. Zu sozialistischen Diktaturen wie Kuba
hat sie ein völlig distanzloses Verhältnis. Noch immer findet man in der Linken politische
Strömungen, die das Grundgesetz ablehnen. Sahra Wagenknecht ist
eine exponierte Vertreterin dieser Richtung. Ihr innerparteilicher
Einfluss scheint in letzter Zeit wieder gewachsen zu sein. Der Linken ist Europa nicht sozial und
pazifistisch genug, deswegen lehnt sie den Lissabon-Vertrag ab. Das
ist ein altes Erbstück aus SED-Denkweise. Die haben eben auch alles
Bisherige verachtet und ganz was Besseres machen wollen und dann
eine Diktatur errichtet. Die Linke träumt von einem neutralen Deutschland
und interessiert sich nicht dafür, was unsere Nachbarn dazu sagen
würden, wenn wir das westliche Bündnis verließen. Ein neutrales
Deutschland wäre für die ein Alptraum. Unsere Nachbarn wollen,
dass Deutschland in der Nato und der EU eingebunden ist, damit
gefährliche deutsche Sonderwege ausgeschlossen sind in Zukunft.
Solche Argumente, die sich aus unserer Geschichte ergeben, schlagen
die Linken einfach in den Wind. Manche SPD-Linke träumen von einer zukünftigen
Fusion von SPD und Linken, nach dem historischen Vorbild von SPD und
USPD Anfang der zwanziger Jahre. Weiter...>>
Heute steckt die Welt in einer ominösen Finanzkrise,
die Bundesrepublik verstaatlicht ein Unternehmen nach dem anderen und
eine Ostdeutsche ist Bundeskanzlerin. Glauben Sie etwa, dass das alles
Zufall ist?
* Weit
bevor die Wiedervereinigung am am 3. Oktober 1990 vollzogen wurde, hatte
die SED/PDS bereits die finanziellen Grundlagen für die geplante
Übernahme des Westens geschaffen.
Siehe hierzu auch: "PDS-Parteivermögen" In einem 14 Km langen geheimen Bunkerstollen bei
Halberstadt, hatten NVA-Soldaten von der DDR- Staatsbank rund 620
Millionen DDR-Geldscheine mit einem Gesamtgewicht von 3000 Tonnen
eingelagert. Wirtschaftswissenschaftler gehen davon aus,
dass die SED massenhaft Geldscheine druckte um damit eine
Wirtschaftskrise in der BRD auszulösen. 2001 brachen Diebe in das
Geheimversteck ein und stahlen Tausende Banknoten. Weiter mit "Wissen
BRD DDR" Dass
sich nun auch noch der Bundestagspräsident Thierse (SPD) (
ehemaliger Parteivorsitzender und Abgeordneter der Volkskammer
in der DDR) "an einer anti-amerikanischen
Demonstration beteiligt", zeigt wenig Kenntnis von
Diplomatie und Rechtsempfinden. Zur
Erinnerung: Die Sicherheitskräfte im Irak wurden vom MfS
ausgebildet! 29.05.2009 - DDR-Vergangenheit Bundestag
lehnt neue Stasi-Überprüfungen ab Stasi-Debatte im
Bundestag: Das Parlament hat einen FDP-Antrag abgelehnt, der
eine Überprüfung aller Abgeordneten und der Mitarbeiter von
Bundesbehörden vorsah. Bundestagsvizepräsident Thierse
warnte vor einer "Unkultur der Verdächtigung". Berlin - Die
Enthüllungen über die Stasi-Vergangenheit des
Ohnesorg-Todesschützen Karl-Heinz Kurras hat die Debatte
über die Arbeit der DDR-Agenten wieder angefacht - und auch
erneut auf die Tagesordnung des Bundestags gebracht: Die FDP
hatte gefordert, alle Abgeordneten des Parlaments und die
Mitarbeiter der Bundesbehörden auf eine Stasi-Mitarbeit zu
überprüfen. Doch das Parlament
lehnte den Antrag mit großer Mehrheit ab: Die Abgeordneten
von Union und SPD - mit wenigen Ausnahmen - sowie die Linke
stimmten gegen den Antrag, die Grünen enthielten sich. Bundestagsvizepräsident
Wolfgang Thierse warnte davor, "die Unkultur der
Verdächtigung noch anzuheizen", die einer sachlichen
Aufarbeitung der Stasi-Unterlagen nur schade. Auch sei der
FDP-Antrag nicht von der gegenwärtig gültigen Rechtslage
gedeckt. Die Überprüfung von Personen mit herausragender
Position sei bereits möglich, sagte der SPD-Politiker Die CDU-Abgeordnete
Maria Michalk betonte, für ihre Fraktion komme ein
Schlussstrich unter die Aufarbeitung der Stasi-Vergangenheit
nicht in Frage, der FDP-Antrag sei aber populistisch. Bei
einer persönlichen Überprüfung von Parlamentariern müsse
deren persönliche Einwilligung vorliegen. Die FDP hatte ihren Antrag damit
begründet, dass noch heute Stasi-Mitarbeiter, die damals im Westteil
Deutschlands lebten, in Bundesbehörden beschäftigt seien. Der Abgeordnete
Christoph Waitz sagte, seine Fraktion wolle "nichts anderes als die
fundierte und wissenschaftliche Klärung, in welchem Ausmaß politische
Entscheidungen beeinflusst wurden". Die FDP wolle eine
"Gleichbehandlung von Ost und West bei der Aufarbeitung des
Stasi-Unrechts", dabei hätten die Bundestagsabgeordneten auch eine
"Vorbildfunktion", sagte Waitz. Die Liberalen hatten sich auch
dafür eingesetzt, die Mittel für die Stasi-Unterlagenbehörden in Bund und
Ländern zu erhöhen, um den Anteil der erschlossenen Akten zu steigern.
Siehe
hierzu auch "MfS-Planungen
für die Machtübernahme
in West-Berlin" Ähnlich wie in den 80er-Jahren, als
die Friedensbewegung West von der DDR gesteuert wurde, während die
Friedensbewegung Ost die Herrschaft der SED untergrub. Alle
Versuche, die Bonner Republik zu zerrütten, halfen nichts. Am Ende
brach das DDR-Regime zusammen, nicht die westdeutsche Demokratie. Aber ist damit die Demokratie
wirklich gerettet? Heute sitzen ehemalige Stasi-Agenten wie
Trojanische Pferde in den wichtigsten Schaltzentralen der Wirtschaft
und Politik. Sie haben alle Möglichkeiten unsere frei
Marktwirtschaft lahm zulegen und internationale Finanzkrisen
auszulösen. Die
Verantwortlichen des DDR-Unrechtssystems lachen sich ins Fäustchen,
während sie ihre Staatspension beziehen.“ Sie stellten sich „in der
Linkspartei ungeniert und selbstbewusst in die Tradition der SED und
arbeiten sogar mit dem alten
Parteivermögen der SED/PDS“. Der Einfluss des SED-Regimes in der
Bundesrepublik war groß, weil Wolf, Mielke und ihre Agenten genau
wussten, wo und wie sie im Westen ihre Hebel ansetzen mussten.
Nützliche Helfer und Idioten gab es genügend. Vieles ist heute
schon wieder weitgehend verdrängt, wie auch die Verbindung der
Stasi zur RAF. Wer aber von der Krake Stasi gar nichts wissen will,
kann über die Geschichte der DDR und der Bundesrepublik nur
oberflächliche Urteile fällen. Ein Großteil der Akten aus der
Stasi-Zentrale in Berlin- Lichtenberg und ihren Bezirksdienststellen
waren nach der Wende von Bürgerrechtlern vor der Vernichtung
gerettet worden. Experten gehen davon aus, dass auch in den rund
15.000 Säcken mit zerrissenen Stasi- Papieren noch geheime
Informationen stecken.
Neue Wende im Fall des 1967 ermordeten
Studenten Benno Ohnesorg: Der Kriminalbeamte Karl-Heinz Kurras, der
damals den tödlichen Schuss abgab, war Forschern zufolge
Stasi-Spion in West-Berlin. Akten der Birthler-Behörde belegen
ihren Recherchen zufolge auch eine Mitgliedschaft in der SED.




Die
ausgespitzelte Republik


Urkunde
zum Väterländischen Verdienstorden: Im Oktober 1969
bekam die Akademie für Staats- und Rechtswissenschaft
der DDR vom SED-Regime diese Auszeichnung verliehen.
Wer hier ausgebildet wurde, war ohnehin von der Partei
handverlesen. Schon in den fünfziger Jahren lag der
Anteil der Studenten mit SED-Parteibuch bei weit über
80 Prozent.





18. September 2009 - Jetzt
wird der Wahlkampf schmutzig. Ausgerechnet der Vorsitzende der
Linken, Oskar Lafontaine, hat Bundeskanzlerin Angela Merkel
(CDU) wegen ihrer Vergangenheit in der DDR angegriffen.
Denken, aber
richtig!
08.07.2009
- 17 000 Ex-Stasi-Mitarbeiter arbeiten in Behörden
Ein Mitarbeiter der
Bundesbehörde für die Stasi-Unterlagen zieht im
ehemaligen Ministerium für Staatssicherheit der DDR in
Berlin eine Akte (Archivfoto).
Berlin (dpa) - Die Zahl ehemaliger
Stasi-Mitarbeiter in deutschen Behörden ist offensichtlich größer
als bisher bekannt. Rund 17 000 frühere Beschäftigte des
DDR-Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) sollen trotz Prüfungen
im öffentlichen Dienst ostdeutscher Landesverwaltungen verblieben
sein.
Auslöser LKA Brandenburg
Stasi-Experte: Neue Dimension
SPD-Politiker warnt vor Pauschalisierung
Stasi-Opfervereinigung: Schlag ins Gesicht
Die geheimen
Treffpunkte der Stasi bei Google Maps - Karte aller
konspirativen Wohnungen in Erfurt -






In
der Ostzone hatten sich 1946 durch freie Wahlen die KPD und SPD
zur SED zusammengeschlossen und für die Kommunistische
Planwirtschaft und einen Ost-Deutschen kommunistischen Staat
entschieden.
1946
- SED-Grenzorgane umzingeln Westberlin.
Der Mauerbau am 13. August1961

14.11.2009
- Neue Stasi-Enthüllung in Brandenburg


Das Thema
Stasi lässt die Links-Fraktion in Potsdam nicht
los. Mit dem Abgeordneten Luthard wurde am Mittwoch
der siebte Fall einer Stasi-Tätigkeit unter den
26 Abgeordneten bekannt. Luthardt war allerdings
kein Inoffizieller Mitarbeiter (IM). Stattdessen war
er laut Unterlagen aus der Birthler-Behörde
Mitglied einer Sondereinheit: der Arbeitsgruppe des
Minister/Sicherheit (AGM/S). Sie war im Krisen- und
Verteidigungsfall die zuständige Einsatz- und
Kampfgruppe des Ministeriums für Staatssicherheit
(MfS). Die genaue Funktion Luthards geht aus der
37-seitigen Akte, die FOCUS Online vorliegt, aber
nicht hervor. Er hatte die Öffentlicheit bislang
nicht über seine Tätigkeit informiert.
05.01.2010
- Neuer Stasi-Verdacht bei Linkspartei
Das bestätigte der Geschäftsführer des SPD-Unterbezirks,
Speer, dem rbb-Hörfunk. Außerdem informiert
SPD-Unterbezirkschef Holzschuher im Internet mit einem
öffentlichen Rundbrief über den Fall.
Stieger habe die SPD-Unterbezirksleitung darüber informiert,
dass er während seines Wehrdienstes bei der Nationalen
Volksarmee (NVA) zwei Jahre lang Inoffizieller
Stasi-Mitarbeiter war. Er habe diese Tätigkeit 1988 zu Beginn
seines Studiums beendet. Holzschuher erklärte, er sehe keinen
Grund, Stieger aufzufordern, seine politischen Ämter
aufzugeben.





Die
Planungen gingen weiter. Den freien Teil der Stadt dem MfS-Regime zu
unterwerfen, zählte noch in den 80er Jahren, auf dem Höhepunkt der
Entspannungspolitik, zu den Überlegungen des MfS. Am 5. August 1985
unterzeichnete MfS-Generalleutnant Schwanitz ein Dokument über die »Linienspezifischen
Aufgaben der BV Berlin« des MfS, das die Aufgaben des MfS
bei der Eroberung
West-Berlins im Detail benannte.
MfS-Kreisdienststellen
in West-Berlin wurden seit längerem geplant, das Personal bereits
namentlich ausgewählt. Im
selben Jahr probte die NVA in der Stabsübung »Bordkante ’85« die militärische
Eroberung West-Berlins. Bürger
in West-Berlin, die das MfS beim Einmarsch verhaften und internieren wollte,
waren bereits listenmäßig erfasst. Diese
Planungen aus dem Jahre 1985 wurden in der Folgezeit jährlich neu bestätigt.
Erst die friedliche Revolution der Jahre 1989/90, in deren Verlauf das MfS
aufgelöst wurde und das SED-Regime zusammenbrach, befreite auch die
Bewohner West-Berlins von der Gefahr, eines Tages vom MfS überwacht und
verhaftet zu werden.
|
10.7.1952 - Seit 1948 hat die Stasi mehr als 10.000 Menschen aus der Bundesrepublik und Westberlin in die DDR verschleppt oder getötet.
Rede
von Ernst Reuter während der Protestveranstaltung gegen die Verschleppung ,
RIAS, 10.7.1952 (mp3) 1963 - (Dokument) - Menschen wurden von West-Berlin durch die MfS nach Ost-Berlin verschleppt. |
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Chronik der BRD - 60 Jahre Bundesrepublik Deutschland Wir haben seit 1989 die Trennung von Moral und Wirtschaft. Deutschland 8. Mai 1945, Kriegsende. Die viel beschworene "Stunde Null" gab es nicht, aber für die meisten Menschen in Deutschland begann alles bei "Null". Familien waren auseinander gerissen worden, Hab und Gut vernichtet und verloren. Und auch die Politik lag in Trümmern. Es herrschten die Besatzungsmächte, die zunächst nur zögernd und punktuell Kompetenzen an deutsche Instanzen übertrugen. Schnell war die Friedenseuphorie dem Kalten Krieg gewichen und die bisherigen Waffenbrüder standen sich erst misstrauisch, dann ablehnend und schließlich feindlich gegenüber. West-Alliierte und Sowjets suchten Verbündete in ihren Machtbereichen. Die wenigen Politiker, die das Nazi-Regime nicht nur unbeschadet, sondern auch anständig überstanden hatten, meldeten sich wieder zu Wort. Hinzu kamen viele, die emigriert waren. Doch auch Mitläufer und sogar Mittäter kamen wieder nach oben. In den Westzonen verabschiedete der von den Westmächten eingesetzte Parlamentarische Rat vor 60 Jahren, am 8. Mai 1949, das Grundgesetz, mit dessen Verkündung am 23. Mai die Bundesrepublik Deutschland gegründet wurde. Am 7. Oktober 1949 erfolgte die Gründung der Deutschen Demokratischen Republik - die Teilung Deutschlands sollte 40 Jahre dauern. Regierungserklärung von Konrad Adenauer am 20. September 1949 - "Das Werden des neuen Deutschlands hat sich nach den langen Verhandlungen im Parlamentarischen Rat und den Wahlen zum Bundestag am 14. August mit großer Schnelligkeit vollzogen. Am 7. September haben sich der Bundestag und der Bundesrat konstituiert; am 12. September hat der Bundestag den Bundespräsidenten gewählt, am 15. September den Bundeskanzler. Der Bundespräsident hat mich daraufhin am gleichen Tage zum Bundeskanzler ernannt. Heute, am 20. September, hat er auf meinen Vorschlag die Bundesminister ernannt". Weiter zur vollständigen Regierungserklärung von 20.September 1949....>>>
Diesen hervorragenden Stand hatte die Bundesrepublik nicht nur spitzen Techniken Marke "Made in Germany" zu verdanken, sondern auch Bankmanagern die eigenständig im freien Wettbewerb eine freie soziale Marktwirtschaft (und keinen Kapitalismus nach DDR-Verständnis) pflegten und ohne staatliche Eingriffen handeln konnten. Die D-Mark galt als Symbol für das westdeutsche Wirtschaftswunder und den Wohlstand. "Was wir in Westdeutschland hatten, war das Ideal des Sozialismus, wie es von den Kommunisten stets als Endziel marxistischer Entwicklung der Gesellschaft prophezeit wurde". "Hier ging es jedem gut. Die Arbeit wurde anständig bezahlt. Bei Krankheit waren alle versorgt. Von der Rente konnten die Bürger leben. Wir hatten alle Wohnungen oder sogar ein Haus. "Es gab alles zu kaufen. Die Werktätigen konnten sich ein Auto leisten und in den Urlaub fahren wohin sie wollten. Wir konnten frei wählen, öffentlich protestieren, es gab keine Zensur, keine politischen Zwänge. Und wem das alles noch nicht passt, der konnte auswandern. Das ergibt alles noch mehr als jenes Paradies, welches die kommunistische Theorie als leuchtende Zukunft seit Generationen vorhersagt." Das war, daran muss hier wohl erinnert werden, noch bis zum Mauerfall real. Der Kommunismus beherrschte damals ein Drittel der Welt. In der alten Bundesrepublik galten die Prinzipien der sozialen Marktwirtschaft nach Ludwig Erhards Devise vom "Wohlstand für alle". Der sogenannte "Rheinische Kapitalismus" mit seiner sozialen Komponente wurde neben dem skandinavischen Weg eines "Volksheimes" für alle Bürger als bis dahin erfolgreichstes Beispiel des Kapitalismus angesehen. Spitzenmanager verdienten etwa zehnmal so viel wie der Durchschnitt ihrer Mitarbeiter, die auch um ihre soziale Sicherheit weltweit beneidet wurden. Es war ein goldenes Zeitalter für die Wirtschaftswunder-Kinder. Fast ununterbrochen ging es aufwärts. Am Ende des gleichen Jahrzehnts bricht die Welt des Kommunismus zusammen, ohne dass sie je auch nur in einem Land ihrem roten Paradies näher gekommen wäre. Theoretisch könnten nun alle ihre Bürger in den Genuss der Wohltaten des Kapitalismus kommen, so leben wie im "goldenen Westen". Doch die DDR-Bürger werden bitter enttäuscht sein. Es wird überhaupt nicht klappen. Die "Alten", mit der freien Marktwirtschaft aufgewachsenen Politiker werden durch ein demokratiefeindliches Wahlverhalten abgewählt. Nachrückende meinen die Demokratie und freie Marktwirtschaft neu erfinden zu müssen. Es wird niemand mehr da sein, um den Kapitalismus auf die alten Grundwerte zu korrigieren". Es folgt der Beitritt der DDR zur Bundesrepublik Deutschland. Die bis dahin noch im Hintergrund arbeiteten Trojanischen Pferde konnten nun offiziell aktiv werden und ihren sogenannten "reformierten Sozialismus" zum Vorteil von Ost-Deutschland verwirklichen. Der Westen blutete aus und es flossen Unsummen in die Neuen Bundesländer. Durch den Solidarpakt sind bis 1990 sind 1.300 Milliarden D-Mark netto von West nach Ost geflossen und es kommen jedes Jahr 200 Milliarden hinzu. Korrekterweise müssen hier aber noch der Transfer von immaterielle Werte, wie z.B. Firmen hinzugerechnet werden, die mit unloyalen Steuervorteilen von West nach Ost gelockt wurden und damit in der Leistungsbilanz West ein erhebliches Loch gerissen haben. (siehe hierzu auch "Land der Ruinen") Von 1991 bis 2000 haben der Bund, die westdeutschen Länder, die Sozialversicherungen und die EU über 1.300 Milliarden D-Mark netto zum Ausgleich dieses "Leistungsbilanzdefizits" nach Ostdeutschland transferiert. Netto, das heißt nach Abzug der ostdeutschen Steuerzahlungen an den Bundeshaushalt und der von Ostdeutschen geleisteten Beiträge zu Arbeitslosen- und Rentenversicherung. 1.300 Milliarden, ist das viel? Für 1.300.000.000.000 D-Mark kann man fast 52 Millionen Autos (so viele sind gegenwärtig in ganz Deutschland zugelassen) zu 25.000 D-Mark pro Stück kaufen. Oder 2,6 Millionen Eigenheime à 500.000 Mark. Dies ist viel, wenn man sich in die Lage einer westdeutschen Durchschnittsfamilie versetzt. 25.000 DM kann sie in zehn Jahren sparen - bestenfalls. Für die Altersvorsorge, für die Ausbildung der Jungen, für die Hypothek, fürs neue Auto. Ostdeutschland gibt für Konsum, Staatsverbrauch und Investitionen in ihre Spaßgesellschaft/Prestigeobjekte 200 Milliarden mehr aus, als mit der heimischen Wertschöpfung geschaffen werden. Wäre Ostdeutschland ein eigenständiger Staat, stünde er wegen dieses chronischen Leistungsbilanzdefizits schon unter Kuratel des Internationalen Währungsfonds.
Kommentar und etwas zum Nachdenken Nach dem zweiten Weltkrieg waren in Westdeutschland und Westberlin die Städte und die Industrie zerbombt. Es dauerte keine ca. 20 Jahre bis alles wieder aufgebaut war und wir zu den stärksten Wirtschaftsnationen aufstiegen. Die D-Mark galt als Symbol für das westdeutsche Wirtschaftswunder und den Wohlstand. Was haben die Neuen Bundesländer von der Stunde „Null“ (1989) bis heute (20 Jahre danach) erreich? Wo würden sie heute ohne den Geldtransfer von West nach Ost, in Höhe von über netto 1,6 Billionen Euro stehen? Woran liegt es? Mit der Massenflucht kamen auch die Trojanischen Pferde der SED und regieren heute unser Land. Im Westen hat bis 1989 die Wirtschaft geplant und nicht die Politik! Nun plant die Politik und nicht die Wirtschaft! Siehe hierzu auch "Opel-Krise".....>>> Weiter mit "Wissen BRD DDR" Weiter mit "Finanzkrise Weltfinanzsystem"
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Wir haben die DDR aus der Kloake gezogen,
jetzt ist die Infrastruktur und die marode Industrie modernisiert,
da bekommen wir
einen riesengroßen Tritt in unseren Allerwertesten.
Nach Ablauf der
nächsten 50 Jahre bekommen wir dann das,
bis dahin
marode,
von
grinsend wieder vor
die Füße geworfen.
Linksparteien besiegeln ihre Fusion
Berlin - Die neue Partei Die Linke will Deutschland zu einem Staat des demokratischen Sozialismus machen. Ein solches politisches System entspreche dem Grundgesetz viel mehr als der Kapitalismus.

Vereint in die Zukunft:
Oskar Lafontaine (l.) umarmt nach seiner Rede Gregor Gysi.
Das sagte Bundestagsfraktionschef Gregor Gysi am Samstag beim Vereinigungsparteitag von Linkspartei und WASG in Berlin. Der designierte Vorsitzende und frühere SPD-Chef Oskar Lafontaine reklamierte mit der Ökologie zugleich ein klassisches Grünen-Thema für die Partei. "Die Systemfrage wird durch die Umweltfrage gestellt." Sein designierter Co-Chef Lothar Bisky sieht den Neuanfang der Partei auch in der Tradition des SPD-Übervaters Willy Brandt mit dessen Forderung "Mehr Demokratie wagen".
Gysi sagte unter dem Jubel der rund 800 Delegierten, der richtige Weg sei "Freiheit und Sozialismus". Die SPD habe einen Sozialabbau betrieben und den Unternehmen Steuergeschenke gemacht, wie es sich der frühere Bundeskanzler Helmut Kohl (CDU) nie getraut hätte. "Das hat mit sozialer Demokratie gar nichts zu tun." Das sei ein Bruch in der Tradition der SPD, von dem sie sich bis jetzt nicht erholt habe.
Lafontaine sagte: "Die Demokratie ist in der Krise". Er forderte die Möglichkeit des politischen Streiks, des Generalstreiks. Es sei perfide, wenn die SPD für sich eine Politik des vorsorgenden Sozialstaats in Anspruch nehme. Kürzungen bei der Rente und der Krankenversorgung sowie die Hartz-IV-Reform kündeten vom Gegenteil. Die neue Partei stehe auch in der Tradition der Arbeiterbewegung. Die Umweltpolitik der Grünen sei in weiten Teilen ein "Placebo" - also ohne Wirkung. Die Linke werde mit aller Kraft das System bekämpfen, das immer auf mehr Verbrauch und Profitsteigerung aus sei.
Linkspartei und WASG hatten am Freitag auf getrennten Parteitagen ihre Kandidaten für den Vorsitz der neuen Partei Die Linke aufgestellt. Bisky und Lafontaine kandidieren am Samstagnachmittag für die Doppelspitze. Gysi sagte, erst der Zusammenschluss von Linkspartei und WASG vollende 17 Jahre nach dem Beitritt der DDR zur Bundesrepublik die Wiedervereinigung Deutschlands. "Organisatorisch beenden wir heute die Einheit Deutschlands." Diese Parteienfusion sei das "einzige Beispiel einer wirklichen Vereinigung und nicht eines Beitritts oder Anschlusses".
An die Adresse der FDP gerichtet sagte Gysi, bis jetzt sei sie die drittgrößte politische Kraft gewesen. "Aber das sind jetzt wir." Die Linke hat rund 72.000, die FDP 65.000 Mitglieder.
Die Linke hat nach einer Forsa-Umfrage auf Bundesebene ein Wählerpotenzial von 24 Prozent. In Ostdeutschland könnten sich sogar 44 Prozent der Bürger vorstellen, bei einer Bundestagswahl für die neue Partei zu stimmen, berichtete die Zeitung "Bild am Sonntag" als Auftraggeberin der Studie. In Westdeutschland beträgt die grundsätzliche Zustimmung 19 Prozent.
Bisky sagte, die neue Linke sei eine "Partei der Kümmerer" für alle Generationen und stehe für eine gerechtere Gesellschaft. Der Bundesinnenminister schränke die Demonstrationsfreiheit ein, lasse Telefongespräche belauschen, Geruchsproben sammeln und in "Computer kriechen". Bisky wandte sich erneut gegen jede Form der Gewalt. Die neue Linke stehe für friedliche Proteste und die demokratische Durchsetzung ihrer Ziele. Die Linke werde eine Herausforderung für die Gesellschaft sein. "Wir haben uns viel vorgenommen."
Der designierte SPD-Vize und Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier sagte der "Bild am Sonntag", das Programm der Linken sei der "sichere Weg in die Armut, besonders auch für die sozial Schwachen". Die "Heilsversprechen" von Lafontaine könnten nur funktionieren, wenn man um ganz Deutschland eine Mauer baue und sich vom Rest der Welt abschotte. Eine Koalition zwischen der SPD und der Linken sei daher auf Bundesebene ausgeschlossen.
"Wir stellen die Systemfrage"
Ein bisschen Nostalgie, ein Hauch von Klassenkampf: Auf ihrem letzten Parteitag vor der Fusion mit der WASG beschwört die Linkspartei den Geist des Sozialismus. Doch ein Streit zwischen den beiden Partnern belastet die neue Linke unmittelbar vor ihrer Gründung.

Oskar Lafontaine und Lothar Bisky: Designierte Doppelspitze
Berlin - An dem Ort, wo die Linkspartei.PDS zu Grabe getragen wird, stehen Gregor Gysi und Lothar Bisky und lächeln versonnen: Es ist ein großes Schwarz-Weiß-Foto aus dem Jahr 1994, das die Parteitagsregie an der Bühne im Berliner Estrel Convention Center installiert hat.
Schwarz-Weiß sind auch die meisten Bilder eines kurzen Films, der zu Beginn des Parteitags über den Bildschirm in dem Saal mit 398 Delegierten flackert: Gregor Gysi im Bundestag, im Hintergrund ein selbstzufrieden lächelnder Kanzler Helmut Kohl, Gregor Gysi beim Melken einer Kuh, manchmal schieben sich Zitate dazwischen, wie etwa dieses: "Es geht nicht um neue Tapeten. Wir wollen eine neue Partei."
Der Satz ist aus dem Jahr 1989, damals steht die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED) kurz vor einer großen Zäsur: Der Abschied vom Stalinismus, die Partei gibt sich wenig später einen neuen Namen: PDS - Partei des demokratischen Sozialismus.
Heute sind die Delegierten für eine neue Metamorphose zusammengekommen. Es geht um das Ende der Linkspartei.PDS in ihrer jetzigen Form, es geht um die Verschmelzung mit der Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit (WASG) zu einer neuen Partei: die Linke.
"Wir sind gekommen, um zu bleiben"
Der Abschied soll keine Trauerfeier werden: "Wir sind gekommen, um zu bleiben", sagt Linksparteichef Lothar Bisky zu Beginn seiner Rede. Es wird seine letzter Auftritt als Chef der Linkspartei.PDS sein, morgen soll er zusammen mit Oskar Lafontaine zum Vorsitzenden der neuen Linken gewählt werden. Was Bisky den Delegierten mit auf den Weg gibt, ist vor allem eines: Auch wenn nach 17 Jahren das Kürzel PDS wegfällt, wird die Linke auch in Zukunft den alten Geist atmen: "Wir geben den demokratischen Sozialismus als Idee, als Ziel nicht auf", sagt Bisky unter dem Beifall der Delegierten. Man könne seine Geschichte "nicht irgendwo einschließen oder ablegen".
Das Wort Sozialismus fällt in der Rede des Vorsitzenden mehrfach. Bisky weiß, dass es in der rund 60.000 Mitglieder starken Partei lange Zeit Vorbehalte gegeben hat, sich auf Drängen des westdeutsch geprägten Partners WASG vom Kürzel PDS und dem damit im Namen verbundenen Bekenntnis zum Sozialismus zu trennen. Seit einigen Tagen kursiert in dem "Forum Demokratischer Sozialismus" ein Aufruf, in dem die neuen Linken das Erbe als ostdeutsche Partei verteidigen. Man werde dafür eintreten, dass der demokratische Sozialismus "in der neuen Linkspartei mehrheitsfähig wird", heißt es in dem Aufruf. Unterschrieben haben ihn mehr als 400 Parteimitglieder, darunter auch viele Mitglieder aus Landesvorständen.
In seiner Rede grenzt Bisky die Linke von den übrigen Parteien im Bundestag ab: "Der Umbau des Sozialstaates durch Neokonservative wie durch Sozialdemokraten ist in Zeiten der Globalisierung keine Reform, sondern eine Abrisspolitik." Union FDP und Grüne hätten die Agenda 2010 gemeinsam getragen. "Wir stellen die Systemfrage", sagt Bisky über die Linke.
Wohin steuert die neue Linke?
Damit sei aber nicht der gescheiterte Realsozialismus der DDR gemeint. "So weltfremd und eindimensional sind wir nicht." Die neue Linke wolle aber nicht alles verstaatlichen. Sie wolle Platz für erfolgreiche, ökologische und familienorientierte Unternehmen schaffen. Sie wolle eine Politik auf der Grundlage des Grundgesetzes machen, in dem auch stehe, das Eigentum verpflichtet.
Bereits zuvor hatte der Ehrenvorsitzende Hans Modrow unter dem Applaus der Delegierten dafür plädiert, "nicht den Weg zu einer zweiten Sozialdemokratie zu gehen, die in Deutschland niemand braucht". Modrow sorgt sich offenbar um den Kurs der neuen Linken, die sich noch ein eigenes Programm zurechtschneiden muss.
Zu wenige wären nachdenklich geworden, dass manche Mitglieder der Partei den Rücken gekehrt hätten, "weil sie sich mit ihrer linken Überzeugung oft nicht mehr in der Partei aufgenommen oder zugehörig fühlten", sagt Modrow. Und fügt warnend hinzu: Wer sich nicht für Antikapitalismus und gegen Neoliberalismus im "außerparlamentarischen und parlamentarischen Kampf" einsetzen wolle, solle "besser nicht kandidieren".
Überhaupt wird die Frage der Kandidatur zu einer Streitfrage, die die neue Linke schon vor ihrer Gründung belastet. In einem in der Zeitung "Junge Welt" abgedruckten Schreiben an Bisky kritisiert WASG-Vorstandsmitglied Klaus Ernst, seine Partei sei in der Frage der Postenverteilung in der neuen Linken überrumpelt worden. Es sei ein "Affront", wenn die Linkspartei mehr als die auf sie entfallenden elf Parlamentarier für den neuen Vorstand nominiere. Für die WASG sei ein solches Vorgehen "nicht tragbar". Der Fusionsbeauftragte Bodo Ramelow wies den Ernst-Vorstoß "aufs Schärfste" zurück.
Melancholie bei der PDS
Heute tagen WASG und Linkspartei noch parallel auf zwei Parteitagen. Dort werden unter anderem die Kandidaten für die Führungsposten bestimmt, die morgen auf dem Gründungsparteitag von allen 796 Delegierten gemeinsam gewählt werden: So sollen künftig Oskar Lafontaine und Lothar Bisky gemeinsam die Partei führen. Lafontaine erhielt am Nachmittag sowjet-artige 93,8 Prozent der WASG-Stimmen, Bisky kam auf moderatere 86,2 Prozent bei der Linkspartei.
An der künftig ausschließlich männlich besetzten Doppelspitze regt sich unter den weiblichen Parteimitgliedern schon seit längerem Kritik: "Das ist kein gutes Signal - weder nach innen noch nach außen", sagt die Delegierte Marjana Schott SPIEGEL ONLINE.
Andere sind melancholisch gestimmt, wenn sie an den Wegfall des bisherigen Parteikürzels PDS denken: "Es gibt eine emotionale Bindung an diese Buchstaben", sagt Gerrit Große aus Brandenburg. Einen Verlust der Identität befürchtet sie aber nicht: "Die wird durch die Menschen geprägt."
Die Linkspartei: Nachfolgerin von PDS und SED

die-linke-1989
Berlin - Die Genossen sind Umbenennungen ihrer Partei schon gewohnt. Im Dezember 1989 ging aus der DDR-Staatspartei, der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED), die PDS hervor.
2005 wandelte sich die PDS in die Linkspartei um. Derzeit hat sie rund 60 300 Mitglieder, davon etwa 53 000 in Ostdeutschland.
Die Linkspartei ist im Europaparlament, im Bundestag, in allen ostdeutschen Landtagen, in Berlin und seit Mai gemeinsam mit der WASG in Bremen erstmals auch in einem westlichen Landesparlament vertreten. In Berlin stellt sie mit der SPD die Regierung. Von 1998 bis 2006 regierte Rot-Rot auch Mecklenburg-Vorpommern.
Parteichef Lothar Bisky hofft, dass der dritte Titel seit der Wende der vorerst letzte ist und die neue Partei Die Linke nach der Vereinigung mit der Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit (WASG) ihrem Namen auch gerecht wird.
Die SED war 1946 auch aus zwei Parteien entstanden - allerdings nicht freiwillig. Unter kommunistischem Zwang wurde in der sowjetischen Besatzungszone die SPD unter Otto Grotewohl mit der KPD von Wilhelm Pieck vereinigt. Die SED hatte in den 80er Jahren 2,3 Millionen Mitglieder. 95 Prozent schlossen sich nach dem Ende der DDR der in PDS umbenannten Partei nicht mehr an.

Eine Prophezeiung für die Wahl 2005?
Linkspartei-Spitzenpolitiker Gregor Gysi mit einem Plakat
"Der Osten hat rot gewählt" 1998 in Berlin.
BAND
I "Wehrerziehung und Militärpropaganda
BAND II "ZUM TÖTEN ERZOGEN !
FRAGE:
Wie tief sitz der Hass zum Klassenfeind ? Bekommen wir eines Tages im Schlaf das Messer in den Rücken gestoßen ?
11. Juli 2007 SPD-Linke: Mit Goldreserven "Innovationsrakete" zünden
Die SPD-Linke will einen Teil der bis zur Widervereinigung angehäuften deutschen Goldreserven verkaufen lassen . «Es stellt sich die Frage, ob wir es verantworten können, solche Schätze einfach liegen zu lassen. Wir sollten den Goldschatz heben und investieren».
Das sagte der Sprecher der Parlamentarischen Linken in der SPD- Bundestagsfraktion, Ernst Dieter Rossmann, der «Berliner Zeitung». Die Bundesbank verfügt dem Bericht zufolge über eine Goldreserve von etwa 3 400 Tonnen des Edelmetalls, die derzeit etwa 50 Milliarden Euro wert ist. Rossmann sagte, es gehe ihm nicht um die Auflösung der gesamten Goldreserve.
Das Gold müsse in Tranchen, über mehrere Jahre verteilt, verkauft werden. «Das ist die nächste Stufe der Innovationsrakete, die wir zünden müssen», sagte Rossmann. Er ging allerdings davon aus, dass sich die Bundesbank gegen diesen Vorstoß sträuben werde.
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Es folgt der Stand: Veröffentlicht am Dienstag, den 23. Oktober 2001
Der Abzocker - Staat,
seine Abzocker und warum die Einkommens - Millionäre den gläsernen Aktenkoffer scheuen, wie der Teufel das Weihwasser
Leseprobe aus dem Hauptteil Abitur03...
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Rückblick: Politikerfilz,
Satire oder die nackte
Wahrheit?
Herzlichen
Glückwunsch, Herr Bundeskanzler Gerhard Schröder, zu Ihrem Gewerkschaftsfreund,
Genossen und Bundes - Arbeitsminister Walter Riester, der seine mathematischen
Fähigkeiten in der Rentenpolitik und Arbeitslosenstatistik, möglicherweise beim
Fliesenlegen erworben haben wird.
Dafür bekommen
die Mitbürger als Dank der Sozialisten nur noch aus der ersten tragenden Säule
die reduzierte Sozial - Rente und die zusammengestrichenen Sozialleistungen in
der Berufs - und Erwerbsunfähigkeitsrente.
Und wenn da
trotz Zapfhahn - Ökosteuer ein paar zahlende Mitbürger fehlen, dann werden halt
von Herrn Riester ganz einfach anstelle 150.000 Zuwanderer pro Jahr so
einfach mal 250.000 Zuwanderer pro Jahr ins Land geholt, was natürlich
seinen Genossen Wasser auf die Mühlen ist, und zusätzliche Argumente liefert,
aus unserem Heimatland in einer weiteren Generation ein fröhliches, buntes und
glückliches multikulturelles Land mit jugoslawischen Verhältnissen zu
machen.
Da haben die
Kinder und Enkel des ehrenwerten, honorigen Schröder Freundes und leider
gezwungenermaßen, strafversetzten SPD - Veba - Salzgitter - Preussag Managers
und Bosnien Beauftragten Bodo Hombach einen sicheren Arbeitsplatz. Die können
dann in den gepanzerten Staatskarossen die mit EU - Geldern finanzierten,
jeweiligen kulturellen Einrichtungen unter dem Schutz von starker Militärpräsenz
einweihen.
Ach ja, da
war doch noch die totgeschwiegene dritte Säule der Rentenabsicherung, die doch
zu unser " Aller Wohl eingeführte Öko - Steuer ". Die hat wohl der
Herr Bundeskanzler als Krücke zur ersten Säule der Rentenabsicherung vergessen
zu erwähnen.
In diese
groteske, dritte Säule von dem Dach, das Rente heißt, zahlen wenigstens die
Kaste der Beamten & Pensionäre ein, die ansonsten monatlich eine fette NULL
einbezahlen und dafür im Vergleich zum fleißigen und arbeitsamen Mitmenschen
monatlich die doppelte bis dreifache Rente, dann Pension genannt, absahnen.
Deshalb Pension genannt, damit diese Luxus - Rente in den normalen
Rentenstatistiken nicht auftaucht. Somit fällt der dummen, nicht privilegierten
Hammelherde es nicht auf, wie während der Kluncker - ÖTV die Dienstbezüge
jährlich um über 10 % erhöht wurden, bis hin zu den heutigen Phantasie -
Bezügen.
Der Reichstag in Berlin in 2001.
Hier ließ sich der schwarz - rote Senat von Berlin
von Schröder kaufen, um das " Ja " zur Riester - Renten - Reform vor der Bundestagswahl in 2002 durchzupeitschen.
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Ich habe zwei
Bekannte im Wasserwirtschaftsamt in einer g Das sind 2
traurige Beispiele von den damals aus dem Hut gezauberten 1 Million ( 1.000.000
) Behörden - Jobs zur Senkung der Arbeitslosenstatistik aus ehemaligen verloren
gegangenen Industrie - und Handwerksberufen.
Nummer 1 ist von
der langweiligen Dienstanwesenheit erlöst und bezieht eine fette
Pension.
Nummer 2
montiert, installiert und repariert für das gesamte Amt während seiner
Dienstzeit die privaten Computer seiner Kollegen ( und deren Kinder ). Daneben
besucht Nummer 2 wöchentlich während der Dienstzeit den Psychiater,
diverse Computershops, monatlich Ärzte und Friseur, jährlich diverse Kuren und
versucht seit 7 Jahren vergeblich mit damals 41 Jahren die Dienstunfähigkeit zu
erlangen.
Die fleißigen,
gefährlich lebenden Polizeibeamten speist man dagegen mit normalen Löhnen
ab.
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Nun, da es mit
dem Atomausstieg nichts wurde, hat man halt den kinderlosen Öko - Grünen auch
ein paar Krümel Ihrer Daseinsberechtigung hingeworfen, damit die nicht schon vor
Ihrem neuen F.D.P. Nachfolger, der " Partei der Besserverdienenden " das
Handtuch werfen.
Die
Genossen des früheren Gewerkschaftsführers und Arbeitsministers Walter
Riester müssten dann einfach nur die Farbe wechseln, denn als "
Führungskräfte des weltgrößten Versicherungskonzerns " gehört die
ja nun nicht mehr gerade zu den Schlechterverdienenden ( es sei denn, der Mohr
hat seine Schuldigkeit getan, jetzt kann er gehen ).
Lafontaine, der gefährlichste Mann
Europas, er hat seine Chance verspielt, durch Aufsichtsrats - Pöstchen
Einkommens - Millionär zu bleiben
Hier zum Abschied
einen schönen Gruß an unseren weltfremden Linken, Ex - Bundes - Finanzminister
Oskar Lafontaine ( aus dem ehemaligen Schröder / Hombach / Lafontaine
Bundesführungsteam ), der als junger Frührentner mit einer bescheidenen Pension
von monatlich 15.000 DM ( in die er natürlich ein riesengroßes Nichts einbezahlt
hat ) und einigen Milliönchen sein glückliches Enten - Papa - Dasein in der
Toskana feiert, und den Bauherren der zweiten Rentensäule noch schnell ein
Kuckucks - Ei ins Nest gelegt hat, indem er die Sparer - Freibetragsgrenze von
jährlich 6.200 DM auf 3.100 DM heruntergeprügelt hat und die Aktienhaltefrist
von 6 Monaten auf 12 Monate verlängert hat, damit die jetzt selbstbestimmenden
Bürger auch hier noch einmal abgezockt werden.
Oskar Lafontaine, der " Liebling "
der Auslandpresse am Mittwoch, den 2. Dezember 1998, kurz vor seinem Enten -
Papa - Dasein.
Am 30. Mai
2001 erfuhr ich von einem unglaublichen Zaubertrick des Knallroten von der
Saar.
Beim Verkauf von
750 Oracle Aktien, weit nach der 6 Monatsfrist verlangt das Finanzamt Wolfsburg
den Kursgewinn von 33.511,77 DM Folgender Sachverhalt ergab sich beim
Verkauf von Oracle - Aktien:
.............. Kauf.......20.02.98 750 Stück /
Oracle a 26,0625 USD = ........36.210,73 DM
.............. Verkauf: 02.02.99
750 Stück / Oracle a 55 USD 41.250USD 69.712,50 DM
Der Gewinn beträgt
33.511,77 DM und soll steuerpflichtig sein.
1. Wenn ich die Aktien zwischen
dem 21.08.1998 und 31.12.1998 (nach der Halbjahresfrist) verkauft hätte,
wäre
der Gewinn steuerfrei.
2. Weiterhin wäre der Gewinn steuerfrei, wenn ich 19
Tagen später (also nicht am 02.02.1999 sondern 21.02 1999) meine Aktien verkauft
hätte.
Am 24.03.1999 wurde das neue Gesetz verkündet, gilt rückwirkend für
alle Verkäufe seit dem 01.01.1999.
Wo sind die Logik und die
Gerechtigkeit?
Die Unterlagen wurden dem Bund der Steuerzahler übergeben,
der eine Klage
vorbereitet.
Wenn also einmal
der leider viel zu seltene Fall eines kräftigen Kursgewinnes vorkommt ( in den
ersten 3 Monaten dieses Jahres 2001 wurden fast die gesamten in Aktien
investierten Spargroschen unseres Volkes vernichtet ), dann werden durch Tricks
die zur Rentenabsicherung angesparten und investierten Spargroschen rückwirkend
abgezockt.
Bei der Vernichtung
der Spargroschen hat der Ex - DDR - Schauspieler Manfred Krug gemeinsam mit dem
Telekom - Staatsbetrieb von Hans Eichel auf dessen Art so wunderbar geholfen,
dass selbst der kleinste Sparer auf die T - Aktie reinfiel.
Man sprach von
einer " Neuen Aktienkultur
durch die T- Aktie ".
Dass mit gezinkten
Bilanzen betrogen wurde und dass die Deutsche Telekom Unsummen ( aus den Taschen
der kleinen Erst - Aktionäre ) für die UMTS - Lizenz von der Telekom ( Staats )
Tasche in die Bundes ( Staats ) Tasche umverteilt hat, das ist der dummen
Hammelherde bis heute noch nicht aufgefallen.
Ron Sommer, ein Diener seines Herrn, dem Hauptaktionär Eichel.
Er hat die fetten Emissionserlöse über die fetten UMTS -
Lizenzen in den Staatshaushalt umgeleitet.
Und dadurch die kleinen Erst - Aktionäre, die eine private
Rentenabsicherung aufbauen wollten,
so richtig geleimt.
Aber das sind ja nur
Krümel,
die uns dummen Hammelherde
abgezockt werden.
Den große
hatte ja
bereits Ihr Genosse,
Professor
Kirchhoff vor
Natürlich wunde der große Hammer erst nach der Bundestagswahl 2002 aus dem Hut
gezaubert.
Schwupps, da
kam die ganze Wahrheit der Steuer - Reform, die natürlich eine Steuer -
Erhöhung ist, ans Tageslicht.
Die dumme
Hammelherde hat dann ja in die zweite Säule schon fleißig Ihre Spargroschen für
die " Riester - Rente " eingezahlt.
Die Allianz
Versicherung grinst und das
Chamäleon Schröder
zaubert Kirchhoffs 35 %
Steuersatz
auf Kursgewinne
aus dem Hut.
Da tönten der
Schröder und der Riester vollmundig von einem Aufbau der zweiten Säule zum Dach,
das Rente heißt, und schon sitzt da im Hinterzimmer von den zwei Abzockern der
dritte rote Genosse, und überlegt sich, wie er an die paar Kröten zur eigenen
Rentenabsicherung schon wieder rankommt.
Also, vorne brüsten
sich die zwei roten Genossen mit der Einzahlung in Fonds und Aktien zur
Altersabsicherung und hinten sitzt der dritte rote Genosse Kirchhoff und
bereitet das große Absahnen nach der Bundestagswahl 2002 schon gierig
vor.
Oh, Ihr mündigen
und selbstbestimmenden Bürger, Ihr Baumeister
der zweiten
Rentensäule, welche Abzocker
habt Ihr gewählt!
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Der Berliner Banken - Skandal in
2001...
Hört, hört, und der SPD - Genosse, Golf - Spieler und bekennender Single aus der neuen Spaßgesellschaft, Klaus Wowereit wurde am 16.06.2001, von den Erben der kommunistischen Mauerbauer und Mauermörder, zum Bürgermeister der Hauptstadt Berlin gewählt. Als Dankeschön läst er zu gunsten Ostberlins und Brandenbug die traditionsreichen Flughäfen Tempelhof und Tegel schließen. Das Kongresszentrum und der Westberliner Zoo sollen folgen. Nahmhafte Firmen wurden mit lukrative Angebote aus Westberlin weggelockt und dafür haben die Westberliner teilweise einen Ausländeranteil von 80% erhalten.
WIE DAS ? Wer im Osten nicht abhaut wird abgefackelt !
Sein möglicher Nachfolger,
der jeden Tag Kreide fressende
" Wolf im Schafspelz ",
wird dann wohl in einigen Monaten die Stadt Berlin endgültig vereinen.
Was die Kommunisten in 50 Jahren nicht geschafft haben, das haben die roten- SPD - Genossen zusammen mit den rot, roten PDS - Genossen in einer Woche geschafft.
Das hat der SPD - Münte mit seinem blutverschmierten
Schlachtermesser sauber hingekriegt!
Die haben uns an die Kommunisten
verraten und verkauft!
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Anmerkung des Autors zu obigem Bild:
Diese Darstellungsart ist eigentlich nicht mein Stil, aber der heimtückische Verrat, und der Verkauf unseres Volkes an die Mauermörder - Enkel verschiebt ebenfalls die Grenze der Geschmacklosigkeit in die Unendlichkeit.
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Die Gier seiner 20 Prozent - Partei nach der Macht,
scheut auch nicht vor der Zerstückelung
der 40 - Prozent - Diepgen - Partei,
unter Mitwirkung der Stasi - PDS - Enkel zurück.
Der Münte hat da wieder einmal geschickt,
versteckt hinter der Kasperle - Theater - Bühne
die Fäden gezogen, an denen der
" Kanzler der Beliebigkeit "
herumhampelt und als Bestechung der PDS
die Rückführung der Parteioberen aus Chile,
mit angemessener " Versorgung ", versprochen hat.
Da werden also hinter unserem Rücken
die abgezockten Steuergroschen verbraten,
um für die nächsten 4 Jahre an den Geldtöpfen
weiterhin Honig saugen zu können.
Die neue
Spaßgesellschaft wundert sich im gleichen Atemzuge, dass keine Kinder zur
eigenen Rentenabsicherung gezeugt werden, und fordert die fröhliche, bunte und
multikulturelle Gesellschaft, wie sie uns im Kosovo, in England und seit einigen
Wochen in Mazedonien vorgeführt wird.
Da hat unser Hans
Eichel jedenfalls nicht nur an seinen Spaß gedacht, sondern auch an die
kurzzeitige Gründung einer Familie.
Somit ist es
unserem Hans Eichel aus Kassel, auf den wir Nordhessen sehr stolz sind, hoch
anzurechnen, dass er voll seinen Beitrag zur Rentenabsicherung geleistet
hat.
Das
kleine
Grinse -
Schweinchen
auf seinem
Schreibtisch in Berlin, möge Ihn vor den Forderungen des nunmehr kommunistischen
Berliner Senats ( 10 bis 75 Milliarden DM fehlen dort ), beschützen, damit er
endlich einmal an
die Tilgung der 2,4
Billionen DM
( 2.400.000.000.000
DM )
Staatsschulden
denken kann.
Der
:-))
Die haben
also gemeinsam den Berliner Filz bis hin zum Bankenskandal getrieben, aber das
geht die Roten ja heute nichts mehr an, die suchen, so wie am 10.06.2001 im N-tv
" Talk in Berlin " die Schuld natürlich nicht bei sich selbst.
( Worüber der
Berliner Senator für Stadtentwicklung Peter Strieder, SPD von den Zuhörern
kräftig " ausgebuht " wurde )
Fast 10
Milliarden DM bei den Berliner Banken in den Sand gesetzt und jetzt,
rechtzeitig zum 40 ten Jahrestag des Mauerbaues, lassen die Roten, gemeinsam mit
den Grünen, die PDS - Kinder des DDR - Mauernbauers in die Regierung des
Berliner Senats einsickern.
LINK :
Fein gemacht,
Frau Hone
Der Präsident aus Chile reiste in
dieser Woche ( Mitte Juni 2001 ) schon einmal
bei Herrn Schröder im
Bundeskanzleramt an, um vermutlich die Rückreise
der SED - Führerin Margot
Honecker aus Chile, als kleines Entgegenkommens - Geschenk
für die PDS ( als kleine
Bestechungs- Gefälligkeit ) einzufädeln.
Kein Problem für den Kanzler der Beliebigkeit.
Heute hü,
morgen hott.
Anschließend
zieht dann die Frau Honecker mit den zwei neuen Rotschopf - Führungs- Emanzen
der PDS mit roten Nelken geschmückt, den Arm mit geballter Faust empor
gestreckt, gemeinsam mit den 3 roten Gladiatoren ( 1. rot / 2. grün = rot, rot /
3. knallrot = rot, rot, rot ) mit Pauken und Trompeten in den Berliner
Senat ein.
Für Honecker wird dann sicherlich ein
Honecker -
Mausoleum
im Garten des Bundeskanzleramtes mit unseren Steuergeldern
errichten, damit die SPD - Grüne - PDS Führungs- Klicke zum 1.Oktober
eines jeden Jahres dort, die Internationale singend,
die Faust zum kommunistischen Gruß geballt,
vorbei marschieren
kann.
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Ist das Satire,
oder ganz einfach
die nackte Wahrheit?
"©Die Grenze" - kommt wieder!
Ausgabe 12/2001
von Klaus-Peter Kolbatz
(AGB)
Mal sehen, wann die eine neue Mauer um die Nordhälfte Ost- und Westdeutschlands mit unseren Steuergeldern aufbauen wollen.
Die roten Erben der Kommunisten in den nördlichen Bundesländern müssen heute schon ganze Plattenbauten ( wie in Halle / Saale seit August 2001 geschehen ) abreißen, da das " Volk " den roten Regenten in Scharen wegströmt und schon längst in den schwarzen Bundesländer angekommen ist, um dort einer gutbezahlte Arbeit nachzugehen.
Die einzige Fähigkeit der Sozialisten und Kommunisten liegt darin, das mit wirtschaftlicher Sachkompetenz verdiente Geld aus den gesunden, südlichen, CDU- und CSU regierten Ländern, in die maroden roten Kassen im Norden per Gesetz umzuverteilen.
Die erfolgreichen Bundesländer aus der Südhälfte Ost- und Westdeutschlands können ja lustig für den zweiten
" Kommunistischen Startversuch ",
mittels Länderfinanzausgleich die Kohle für die roten Brigaden verdienen.
Ihr Roten Verräter in Bundeskanzleramt Berlin
( Schröder mit seinem 2002 er Münte - Wahlstrategen, erst Dresden, dann Berlin und am 14.06.2001 Erfurt mit den 2 geklauten Computern aus dem Innenministerium ),
und dem Berliner - Senats - Königs - Meuchelmörder
Peter Strieder. -
Ihr katapultiert gegen den Willen von uns,
dem deutschen Volk,
die Stasi - Privilegierten DDR - Genossen
in die höchsten Ämter unseres Landes.
Welches menschliche Leid haben die Stasi Verbrecher
in der kommunistischen PDS
den Brüdern und Schwestern in der DDR,
in West - Berlin und uns,
die wir unmittelbar an der Zonengrenze
aufwachsen mussten, zugefügt.
Völker der Welt!
Schaut auf diese Stadt!
VIDEO
:
"Luftbrücke" "Berlin - Blockade"
Luftbrücke
: "Berlin - Blockade"
Dort werden
vermutlich schon jetzt die alten DDR - Staats - Jagdgebiete von den Kadern der PDS aufbereitet, so dass die Roten mit den grünen
Kinderchen, nunmehr endlich glücklich vereint, nun mit Ihren Genossen Brüdern
und Schwestern zur Jagd blasen können.
So hatten sich die
Alliierten in der Nato sicherlich nicht das
Deutschland, gut 10
Jahre nach der Wiedervereinigung vorgestellt.
Zum Dank werden aus
Bundesmitteln sicherlich die mickrigen 10 Milliarden DM den roten Brüdern und
Schwestern im Honnecker - Senat - Berlin geschenkt, die wir Steuerzahler
natürlich wieder bezahlen.
Somit wären dann
neben der Bestechung mit 1.000 Berliner Arbeitsplätze für das Ja zur
Rentenreform, so locker einmal weitere 10 Milliarden DM
( die möglicherweise der Gerhard als Bestechungsgeld
für den Politikwechsel in Berlin als
Diepgen - Abschussprämie angeboten hat )
von der roten
Bundestasche in die rote Berliner Senatstasche geflossen.
Damit, und dem
Sägen des roten Genossen Zeitungsverlegers ( Schröder - Handlangers ) und SPD
Stadtverordneten,
Karl Nolle in
Dresden,
wäre die
Untergrundarbeit des Genossen Bundeskanzlers erfolgreich, und in den nächsten
Bundesrats - Entscheidungen wären die Schwarzen endgültig auf Eis gelegt.
Also, was lernen wir?
Wir haben die DDR aus der Kloake gezogen,
jetzt ist die Infrastruktur und die marode Industrie modernisiert,
da bekommen wir
einen riesengroßen Tritt in unseren Allerwertesten.
Die roten Abzocker
aus West ( früher noch versteckt unter den Namen wie Wehner und Brand, da ja die
KPD verboten war, sammelten sich die Kommunisten natürlich alle scheinheilig
innerhalb der SPD an ) und die knallroten Abzocker aus Ost machen aus unserem
schönen Land ein Selbstbedienungs- Schlaraffenland der Kommunisten, die jetzt
endlich glücklich vereint sind.
Unser Land ist ja fast komplett aufgebaut,
jetzt können die Kommunisten ja wieder die Herrschaft
für weitere 50
Jahre übernehmen.

Gysi ( PDS ) & Steffel ( CDU )
Der Kampf um die Macht ( Geldtöpfe ) in Berlin
ist seit dem 17. Juni 2001 durch den Brandstifter Münte
und seinen Zauberlehrling Schröder eröffnet.
Da haben wir mal wieder die alten Spielchen.
Kommunist gegen Kapitalist,
das alte Klassenkampfdenken im Jahre 2001,
wo sind wir
hingekommen!
Wir dummen
Steuerzahler sind nicht das Volk,
nein, wir sind mal
wieder die Melkkühe der Nation, die Trottel!
Nach Ablauf der
nächsten 50 Jahre bekommen wir dann das,
bis dahin
marode,
von
grinsend wieder vor
die Füße geworfen.
Wir dienen nur dazu, dem Abzocker - Staat
das Geld für die Umverteilung und Selbstbedienung in die Taschen der Abzocker zu
verschaffen.
Am 21.Oktober haben 65 % der
Ost-Berliner die Roten gewählt!
Gehen Sie bitte mit der PDS,
den Enkeln der DDR - Mauermörder
zusammen.
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Stand 2007
"In vielen West-Kommunen gehen die Lichter aus"
Insgesamt sind bisher 250 Milliarden Euro direkte Aufbauhilfe in den Osten gegangen, im Solidarpakt II sind noch einmal 156 Milliarden verplant. Bürgermeister Daum sagt: "Wenn dieser Solidarpakt tatsächlich bis 2019 durchgehalten wird, dann gehen in vielen West-Kommunen die Lichter aus."
Der Mann ist kein schneidiger Populist. Er trägt einen Kurt-Beck-Bart und ähnelt dem SPD-Chef auch in dessen altmodischer Heimatverbundenheit: "Ich bin ein überzeugter Einheimischer." Landes- oder gar Bundespolitik interessiert ihn nicht. Seit 1996 ist Daum Bürgermeister. Die Sache mit der fremden Landesflagge muss für ihn wirklich das letzte Mittel gewesen sein.
Und es scheint gefruchtet zu haben. Bayerns designierter Ministerpräsident Günther Beckstein (CSU) war seitdem schon drei Mal im Landkreis: "Seine Besuche hier waren die direkte Auswirkung unserer Thüringen-Aktion", sagt Daum. Unternehmer in Nordhalben können jetzt Zuschüsse vom Land Bayern und der EU bekommen, immerhin bis zu 35 Prozent ihrer Investitionskosten.
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Der Osten glänzt mit Förder-Milliarden, Nordhalben rettet sich selbst |
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Direkt nach der Wende gab es enge Kontakte nach drüben. Die Wessis machten ehrenamtliche Aufbauarbeit für die Ost-Kommunen, Josef Daum war auch dabei. Heute ist er frustriert: "Wenn Sie sehen, wie dort das Geld rausgeschmissen wird und keiner hört mehr auf Ihre Vorschläge, dann....", er winkt ab. 17 Jahre nach der Einheit ist alle Euphorie verflogen, Verbindungen gibt es kaum mehr: "Der Zaun ist weg, aber in den Köpfen ist auf beiden Seiten eine Mauer entstanden." Man interessiert sich nicht füreinander, besonders Jugendliche aus dem Osten würden gar nicht über die Grenze kommen: "Wir haben alles versucht, sogar Konzerte mit Ost-Bands haben wir gemacht, die Puhdys waren hier - aber selbst da kam kaum einer rüber." Auch über sein Dorf muss Daum sagen: "Ein Viertel der Leute hier möchte die Mauer wiederhaben."
In Bad Lobenstein etwa ist der Marktplatz penibel gepflastert, die Fassaden sind frisch gestrichen. Die Stadt hat eine piekfeine Therme, einen spiegelnden Glaspalast. Die Mülleimer sind nicht orange, sondern glänzen metallisch und verfügen über Hundekotbeutel-Spender. Im Café "Dolce Vita" gönnt man sich einen Eisbecher, ein Holländer sagt: "Guten Taach, wo is hier Camping?" Der schieferne Uhrenturm des Rathauses erstrahlt frisch renoviert. |
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Stand: Dienstag, den 23. Oktober 2001
VIDEO
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LINK : Luftbrücke : "Berlin - Blockade"
LINK : MfS-Planungen für die Machtübernahme in West-Berlin"
VIDEO MAUERBAU Bericht WEST
VIDEO MAUERBAU Bericht OST
LINK : Kindererziehung, Pro & Kontra DDR - BRD
LINK : Fluchtversuch in den Osten
LINK : DDR-Schießbefehl
LINK :
Mauerbau
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